Speyer Was sich die Leserinnen und Leser von der RHEINPFALZ in Speyer wünschen
Lebendige Debatte zum „Tag des Lokaljournalismus“ in Speyer: Beim Abendtermin „Im Gespräch mit der RHEINPFALZ-Redaktion“ ging es um Journalismus allgemein und im Detail.
Mit dem „Tag des Lokaljournalismus“ will eine internationale Initiative auf die Bedeutung der Berichterstattung vor Ort auch für die Demokratie hinweisen. Über diesen Wert waren sich am Dienstagabend die Journalisten wie auch die Besucher einer Veranstaltung der RHEINPFALZ-Lokalredaktion im Media-Tor in Speyer einig. Fragen zur Redaktionsarbeit gab es viele. Chefredakteur Yannick Dillinger und die lokale Redaktionsleitung mit Patrick Seiler und Nadine Klose gingen darauf gerne ein.
Diskutiert wurde etwa über die Auswahl der Themen und deren Gewichtung durch die Redaktion. Zu hören war der Wunsch war nach mehr Inhalten direkt aus Speyer – im Trend: Kultur und Politik – sowie besserer Ansprechbarkeit der Redaktion. Vertreter des Zimmertheaters wiesen auf die Bedeutung der Vorberichte in der Zeitung für ihren Kartenverkauf hin. Eine wichtige Frage: Wie können junge Leser zielgerichtet angesprochen werden? Den Plädoyers für Berichte über Kitas und Schulen sowie für mehr Bewegtbilder pflichtete die Redaktion bei. Allerdings erforderten begrenzte Ressourcen gerade in einer quicklebendigen Stadt wie Speyer immer auch eine Auswahl. Eine grundsätzliche Herausforderung werde nicht kleiner: Lokaljournalismus müsse auch wirtschaftlich sein.