Speyer VR Bank mit positiven Signalen für neues Geschäftsjahr

Zentrale: Vereinigte VR Bank in der Speyerer Bahnhofstraße.
Zentrale: Vereinigte VR Bank in der Speyerer Bahnhofstraße.

Die Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz mit Sitz in Speyer sendet erste positive Signale für das aktuelle Geschäftsjahr 2024.

Das laufende Geschäftsjahr entwickele sich für das Institut bislang positiv, berichtete Vorstandssprecher Till Meßmer bei der Vertreterversammlung in Speyer. Auch wenn die Bedingungen weiterhin anspruchsvoll seien, machten die zurückgehende Inflation, gestiegene Anlagezinsen und eine einsetzende Erholung bei der privaten Bautätigkeit Hoffnung.

Die in der Pfalz und Baden tätige Genossenschaftsbank mit knapp 700 Mitarbeitern und 6,72 Milliarden Euro Bilanzsumme bezifferte ihr Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit für 2022 auf 55 Millionen Euro – ein Plus von 15,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit ist laut Meßmer „eine substanzielle Stärkung des Eigenkapitals“ der VR Bank möglich. Die Aufwand-Ertrags-Relation, eine wichtige Kennzahl für die Kosteneffizienz, sei zwar wegen des allgemeinen Preisauftriebs von 50,7 Prozent auf 54,7 Prozent gestiegen, aber das sei „immer noch ein Wert, von dem andere Institute nur träumen können“.

Um auch in Zukunft gute Zahlen präsentieren zu können, hat die Speyerer Bank vor wenigen Monaten mit ihrer „Strategiereise“ den nach eigener Einschätzung „wohl umfassendsten Veränderungsprozess ihrer 160-jährigen Geschichte“ angepackt. Mitarbeiter aus allen Bereichen und Hierarchieebenen der Bank seien in diesen Prozess zur Modernisierung, Neuausrichtung und Zukunftssicherung des Instituts eingebunden.

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