Dudenhofen / Römerberg VHS-Leiter gestorben: Abschied von Meinolf Schmid
Der gebürtige Maikammerer studierte für das Lehramt an Volksschulen. Nach seiner Anfangstätigkeit als Lehrer in der Eifel wechselte er zurück in seine Pfälzer Heimat als Schulleiter nach Harthausen.
Zusammen mit dem damaligen Landrat Paul Schädler (CDU) baute er vor 51 Jahren die Kreisvolkshochschule Ludwigshafen auf und leitete sie ab dem Jahr 1977 hauptberuflich. 20 Jahre später ging er in den Ruhestand. In seiner Amtszeit wurden laut Kreisvolkshochschule viele Strukturen geschaffen, die die VHS sowie die Kulturarbeit des Rhein-Pfalz-Kreises bis heute prägen.
Neben den üblichen Programmpunkten ragten vor allem Angebote im künstlerischen Bereich heraus. So gründete er zwei Malschulen, darunter die in Harthausen mit dem bekannten Speyerer Künstler Karl Hufnagel, und organisierte zahlreiche Ausstellungen. Ebenso rief er zusammen mit der dortigen Verbandsgemeinde den Mundartwettbewerb Dannstadter Höhe ins Leben und gehörte der Jury an. Immer wieder fiel er auch dadurch auf, dass er aufgrund seines Organisationstalents und seiner Beziehungen in der Kunstszene mit relativ bescheidenen Mitteln sehr viel erreichte. Bei Bewertungen und Vergleichen mit ähnlichen Organisationen lag seine VHS auf vorderen Plätzen.
Meinolf Schmid wurde in Heiligenstein beigesetzt. Er hinterlässt seine Frau, drei Kinder sowie mehrere Enkel und Urenkel.