Fussball
Verbandspokal: FV Dudenhofen und TuS Mechtersheim eine Runde weiter
Oberligist FV Dudenhofen und der eine Klasse tiefer spielende TuS Mechtersheim haben am Mittwochabend das Achtelfinale des Verbandspokals erreicht. Dudenhofen gewann beim TuS Steinbach (Verbandsliga) 5:2 (0:2), Mechtersheim beim SV Steinwenden 1:0 (1:0). „In der zweiten Halbzeit haben wir das Tor getroffen“, erklärte FVD-Sportvorstand Florian Kober den Unterschied der beiden Hälften.
„Eigentlich waren wir gut im Spiel“, so Kober: „Wir hatten Riesenchancen en masse.“ Dennoch führte Steinbach nach Ballverlust im Mittelfeld und Konter sowie einen unglücklichen Handelfmeter 2:0: „Davor und danach waren wir klar überlegen und haben wenig zugelassen.“ Die Schlüsselszene war dann der Platzverweis gegen einen Steinbacher.
Scorerkönig Sprengling
Marvin Sprengling verwandelte den Strafstoß zum 1:2 und egalisierte per 18-Meter-Hammer. Mit seinem dritten Scorerpunkt bediente der Kapitän Eric Häußler zum 3:1. Julian Scharfenberger und Felix Heimgärtner, der ein Missverständnis ausnutzte, besorgten den Rest. Kober: „Fünf Tore in einer halben Stunde gegen einen Verbandsligisten muss man auch erst mal machen.“
Für die nächste Runde wünscht er sich ein eher unrealistisches Heimspiel, vielleicht gegen Arminia Ludwigshafen. Am Samstag (16 Uhr) geht’s zum oberen Tabellennachbarn Spfr Eisbachtal: „So naiv dürfen wir uns da natürlich nicht vorstellen.“ Im Pokal rotierte Trainer Kevin Hoffmann auf fünf Positionen.
Die Null steht
Mechtersheim feierte im Verbandsligaduell beim SV Steinwenden zwar den sechsten Zu-null-Sieg in Serie. Doch die Mannschaft spielt mit dem Feuer, hieß es doch erneut wie am Sonntag 1:0. Daniel Evrard sorgte bereits in der zehnten Spielminute aus 25 Metern für das Tor des Tages.
Heiko Magin, Sportdirektor der Römerberger, liebäugelt nun mit einem Derby. Auch Coach Nauwid Amiri veränderte die Startelf auf fünf Positionen. Bei einem Pfostenschuss stand Steinwenden vor dem 1:1. Auf der Gegenseite entwickelten Andrew Wooten und Aleksandar Biedermann ähnliches Pech vor 48 in zwei Kleinbussen mitgereisten Fans. Hinzu kam ein aberkanntes Tor.
„Es war ein Mentalitätssieg“, meinte Magin: „Wir haben alles wegverteidigt und hatten die Spielkontrolle. Sie haben gefightet und die Zweikämpfe gewonnen.“ Ihm gefiel die Balance aus ruhigem Aufbau von hinten heraus sowie rustikaleren Varianten der Klärung: „So kann es weitergehen.“ Am Sonntag (15 Uhr) erwartet der Tabellenführer den TuS Hohenecken.