Kommentar Veranstaltungssicherheit: Stadt kann sich als Möglichmacher beweisen

Früher war alles ein bisschen einfacher: Altpörtel in Flammen.
Früher war alles ein bisschen einfacher: Altpörtel in Flammen.

Das Thema Veranstaltungssicherheit ist zu komplex, um populistisch über Auflagen zu schimpfen.

Es hat sich vieles verändert seit der Loveparade-Katastrophe in Duisburg 2010, seit dem Weihnachtsmarkt-Attentat in Berlin 2016 und seit der Corona- Pandemie. Bei Veranstaltungen wird sicherheitstechnisch zurecht genauer hingeschaut. Für Ausrichter kann das beträchtliche Hürden und Kosten mit sich bringen, die sie früher nicht kannten.

Wenn die Stadt bei den Auflagen Augenmaß wahrt und gut erklärt, wird sich die Aufregung der vergangenen Monate bald gelegt haben. Gerade bei diesem Thema kann eine Verwaltung beweisen, dass sie von ihrer Einstellung und ihrem Agieren her Möglichmacher statt Bürokratiemonster ist.

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