Otterstadt RHEINPFALZ Plus Artikel Tura-Sportpark: Gemeinde übernimmt 20 Prozent der Kosten

Aus der Luft: das Tura-Gelände am Ortsrand von Otterstadt. Der Sportpark entsteht nahe dem Vereinsheim. Der bereits bestehende R
Aus der Luft: das Tura-Gelände am Ortsrand von Otterstadt. Der Sportpark entsteht nahe dem Vereinsheim. Der bereits bestehende Rasenplatz (rechts im Bild) bleibt davon unberührt.

Gute Nachrichten für die Tura: Die Ortsgemeinde Otterstadt wird sich nach einem Beschluss des Gemeinderats an den Kosten für den Sportpark beteiligen.

Nach Angaben des Ersten Beigeordneten Lothar Ritthaler (CDU) ist eine 20-prozentige Förderung vorgesehen. Die Tura müsse nun entscheiden, welche Variante umgesetzt werden soll. Das hänge auch davon ab, wie viel Fördermittel der Verein vom Land, Kreis und Sportbund bekommt und ob er Sponsoren für das Projekt gewinnen kann. Im Raum steht eine große Variante mit geschätzten Kosten von etwa 2 Millionen Euro. Diese sieht unter anderem einen neuen weiteren Rasenplatz anstelle des Hartplatzes, ein Mehrzweckspielfeld, Leichtathletikanlagen sowie einen Fahrradübungsplatz vor. Von dieser Variante würde auch die Bevölkerung profitieren. Dafür wäre aber ein Grundstückserwerb notwendig. Der Kostenzuschuss der Ortsgemeinde würde in diesem Fall maximal 400.000 Euro betragen.

Die kleinere Variante ließe sich ohne zusätzliches Grundstück verwirklichen, weil der neue Fußballplatz so weit an das Vereinsheim heranrücken würde, dass keine neuen Flächen erforderlich sind. Die Kosten für diese Lösung werden auf rund 1 Million Euro geschätzt, sodass die Ortsgemeinde höchstens 200.000 Euro zuschießen würde. In beiden Fällen hat der Zuschuss der Gemeinde Auswirkungen auf deren künftige Haushaltsplanung, was wiederum eine Genehmigung der Kommunalaufsicht voraussetzt.

Ziel: Sportpark soll allen zur Verfügung stehen

Der Sportpark soll nach Angaben der Tura-Verantwortlichen die Zukunft des Vereins sichern, die Jugendarbeit fördern und nicht nur Vereinsmitgliedern, sondern der gesamten Bevölkerung zur Verfügung stehen. Tura-Vorsitzender Steffen Schmidt sagte gegenüber der RHEINPFALZ, dass der Verein „mega happy und richtig froh“ über die Zusage der Gemeinde sei: „Das ist ein großer Schritt für uns. Wir beschäftigen uns seit zwölf Jahren mit dem Sportpark.“ Die Zusage der Gemeinde helfe dem Verein nun dabei, weitere finanzielle Zuschüsse an Land zu ziehen. Fördermittelgeber und Sponsoren wollten immer wissen, ob auch die Gemeinde das Projekt finanziell unterstütze, erklärte Schmidt.

Vor der entscheidenden Sitzung des Gemeinderats am Mittwochabend hatten Tura-Mitglieder eine Ausschusssitzung besucht, in der bereits eine Empfehlung für den Gemeinderat ausgesprochen worden war. Die Präsenz der zahlreichen Turaner habe offenbar Eindruck bei den Otterstadter Kommunalpolitikern hinterlassen, sagte der Vereinschef, der sich dafür bedankt, dass sich die Gemeinde mit dem Beschluss zu dem Großprojekt Sportpark bekennt.

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