Speyer Tolle Talente trainieren

Sechs und sieben Jahre alt: Die Kinder in der Soccerhalle.
Sechs und sieben Jahre alt: Die Kinder in der Soccerhalle.

«Dudenhofen.» Ihre Fähigkeiten im Fußball festigen und dabei auch noch Spaß haben können zurzeit die Kinder des School’s Out Camp im Sam-Center Dudenhofen. Sven Fischer und Patrick Pfaff, Ideengeber des Angebots, sind begeistert von der Motivation ihrer Schützlinge und von der Disziplin, die diese an den Tag legen. Fischer betont außerdem: „Es sind tolle Fußballer dabei.“

Aktiv sind die Camp-Teilnehmer alle bereits in verschiedenen Vereinen. Junge Kicker der JSG Römerberg, des JFV Ganerb 12, des DJK SV Phönix Schifferstadt und des SV Weingarten sind zu einem Team zusammengewachsen. In René Reichling, Jugendtrainer bei der Ganerb und selbst aktiver Spieler, haben sie einen versierten Coach vor sich. „Er weiß, worum es geht und kann die Inhalte aus eigener Erfahrung und eigenem Wissen heraus gut vermitteln“, sagt Fischer. Er selbst ist mit Kollege Pfaff vor Ort. Sicher stellen wollen die beiden dadurch, dass die personelle Besetzung stets gewährleistet ist. „Der Spaß soll natürlich an vorderster Stelle stehen. Aber dennoch legen wir Wert darauf, fundiert zu trainieren“, meinte Fischer. Zweigeteilt sei das Training über die drei angesetzten Ferientage hinweg. Reichling kümmere sich in erster Linie um den spielerischen Umgang mit Technik und Taktik. Fischer und Pfaff ergänzen mit einem Parcours, bei dem sie spezielle Akzente wie Dribbeln oder Slalom setzen. Als Kunst des Trainers bezeichnet Fischer, alle Kinder an der Stelle abzuholen, wo sie fußballerisch gerade stehen. „Nicht alle sind auf dem gleichen Leistungsniveau“, berichtet er. Anerkennung äußert er für die beiden Jüngsten in der Gruppe, Luca und Tom. Mit ihren sechs Jahren halten sie gut mit den ein Jahr älteren Camp-Freunden mit. Bestärkt, den Nerv der Sprösslinge mit ihrem Angebot zu treffen, sieht sich Fischer angesichts der Rückmeldungen der Eltern. „Alle sind hellauf begeistert“, fasst er im Gespräch mit der RHEINPFALZ die Resonanz zusammen. Alle hätte sofort zueinandergefunden. Dass das konzentrierte Training fruchtet, stellt Fischer ebenfalls fest: „Flüssiger werden die Bewegungs- und Spielabläufe auf jeden Fall“, sagt er. Er geht davon aus, dass einiges bei den Kindern hängen bleibt, was sie in den Mannschaften ihrer Heimatvereine anwenden können. Im Sommer steht das nächste Camp an, dann über vier Tage auf dem Gelände des FV Hanhofen.

x