Römerberg
Tennis: Jugendturnier beim TCR
Kaspar, die schon traditionell die Turnierleitung innehatte, zeigte sich trotz weniger Anmeldungen für die Konkurrenzen am Samstag zufrieden. „Das Wetter war toll, und alles ist super gelaufen“, bilanzierte sie. Während die U10 und die U12 der Jungen antraten, fiel die weibliche U12 aus.
Das U15er-Feld der Jungen am Sonntag war mit 14 Spielern voll besetzt. Drei davon stammten vom TCR. Auch bei Lokalduellen schenkten sich die Aktiven nichts. Die Römerberger Maximilian Mrozik und Samuel Misler trennten sich erst mit dem Championstiebreak und drei hart umkämpften Runden 5:7, 6:0, 10:8.
Dreierbund
Der dritte TCRler im Bunde, Constantin Gerbes, setzte die Messlatte direkt im ersten Spiel hoch an. 6:0, 6:0 dominierte er Julian Schumacher vom TC Neckar Ilvesheim. Für die U15 Mädchen gab es erneut keine Konkurrenz. Zu gering waren die Anmeldezahlen. Sie spielten zusammen mit der U18.
Eines freute Kaspar besonders: „Von den Leistungsklassen her sind wir deutlich besser besetzt als in den Jahren zuvor.“ Sebastian Trauth (WR Speyer) ragte dabei heraus: Mit LK 11,9 lag er klar an der Spitze. Dass er die Punkte verdient hat, zeigte sich bereits im ersten Match gegen Nico Knochel vom TCR bei der U18. Deutlich gewann Trauth 6:3, 6:0.
Teilweise nahmen die jungen Tennis-Cracks weite Anfahrten in Kauf, um beim Jugendturnier des TCR dabei zu sein. Sogar aus der Nähe von Trier machte sich ein junger Mann am Sonntag auf den Weg. „Viele kommen auch aus dem Badischen“, stellte Kaspar beim Blick auf die Meldeliste fest.
Guter Besuch
Nicht klagen konnte sie über den Besuch auf den Zuschauerrängen. Der war an beiden Tagen gut. „Gerade diejenigen, die von weiter herkommen, bringen ihre Familie mit“, so Kaspar. Favoriten wurden beim Turnier nicht im Vorfeld herausgedeutet.
Aufgrund der kleinen Meldezahl traten alle im Spiralsystem an. Das bedeutete: Jeder Aktive bestritt zwei Matches. Zur Erinnerung gab’s neben dem Preisgeld ein Foto – natürlich in Aktion mit Schläger und Ball.