Speyer Stechmücken: Bekämpfer rechnen vorerst mit weniger Plagegeistern
Die ersten Bekämpfungsmaßnahmen dieses Jahres gegen Sumpf- und Bruchwaldstechmücken durch die Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) mit Sitz in Speyer sind offenbar erfolgreich verlaufen. Die Nachkontrollen durch Schöpfproben hätten ergeben, dass der Larvenbesatz stark zurückgegangen sei, sagte Kabs-Sprecherin Xenia Augsten auf Anfrage. In der vergangenen Woche waren unter anderem Flächen in Schwegenheim, Harthausen und Hanhofen aus der Luft mit dem biologischen Wirkstoff BTI behandelt worden, der die Schnakenlarven abtötet.
Die ersten Helikopterflüge hätten bereits am 10. März und damit verhältnismäßig früh stattgefunden, so Augsten. Da der März jedoch freundlich und trocken startete, sei auch die Ausdehnung der zu behandelten Vernässungsflächen, in denen die Stechmückenlarven schlüpfen, kleiner gewesen. In den zurückliegenden Tagen sei durch die höheren Temperaturen der Stoffwechsel der Larven angekurbelt worden, was dazu geführt habe, „dass der Wirkstoff BTI auch wirklich gefressen“ wurde. Im Frühling sei daher „wohl nicht mit Belästigungen durch Sumpfwaldstechmücken zu rechnen“, sagte Augsten. Seit Anfang März werde BTI auch per Hand ausgebracht. In Speyerer Stadtgebiet seien bisher keine Bekämpfungseinsätze notwendig gewesen. In Speyer werde die Bekämpfung erst ab April relevant, weil dann die Larven der Auwaldstechmücken schlüpfen.