Speyer Stadtnachrichten: Baustelle: Autofahrer nutzen unerlaubte Ausweichroute

Um den Staus wegen der Bauarbeiten am Knotenpunkt B 9/B 39 zu entgehen, nutzen einige Autofahrer unerlaubte Ausweichrouten. 15 Autofahrer hat die Speyerer Polizei bei einer eineinhalbstündigen Verkehrsüberwachung am Mittwochmorgen beanstandet, weil sie verbotenerweise auf einem Feldweg unterwegs waren, der vom Boligweg in Dudenhofen zur Heinrich-Heine-Straße in Speyer führt. Die meisten Fahrer wendeten laut Bericht bereits vor der Kontrollstelle auf dem Feldweg in Höhe der Vereine. Der Fahrer eines BMW blieb beim Wendemanöver im Matsch stecken und blockierte etwa 15 Minuten lang die Strecke. Er „nahm den Auftrag der Polizei dahingehend wahr, dass keine weiteren Pkw verbotswidrig diesen Weg nutzen konnten“, heißt es im Polizeibericht. Die ertappten Fahrer wurden gebührenpflichtig verwarnt und mussten umkehren. Laut Polizei teilten den Beamten viele Fußgänger und Radler mit, dass sie die Kontrolle begrüßten. Die Polizei hat angekündigt, die Kontrollen fortzusetzen. Wie berichtet, ist wegen einer Baustelle seit Montag die Einfahrt in die Stadt von der B 39 aus Richtung Dudenhofen nicht möglich. Auch die Rampe von der B 39 auf die B 9 in Richtung Norden ist gesperrt. Die Baustelle führte in den ersten Tagen zu Verkehrsbehinderungen. Die Straßenleuchten in Fischer- und Mörschgasse werden tiefergesetzt. Das teilten die Stadtwerke gestern mit. Hintergrund sind – wie berichtet – Anwohner-Beschwerden, dass die neuen Modelle vor allem in Zimmern in den Obergeschossen blendeten. „Für die Fischergasse soll es eine bauliche Lösung geben, die vorsieht, dass die Leuchten tiefer gesetzt werden“, so das städtische Unternehmen. Auch dann sei die Mindestdurchfahrthöhe noch gegeben. In der Mörschgasse werde ähnlich verfahren. „Stadtgestalterisch wird sich das Herabsetzen der Leuchtpunkte ebenfalls positiv auswirken“, so das Urteil der Stadt. Ab der nächsten Woche werde vermessen, umgehängt würden die Leuchten 2019. Einen Austausch des von einigen Anwohnern kritisierten Leuchten-Typs „City-Light“ werde es jedoch nicht geben. Die Bürger seien damit einverstanden, fassen die Stadtwerke Gespräche zusammen. Mithilfe der Herstellerfirma seien verschiedene Einstellungen getestet worden. Um rund 25 Zentimeter tiefergehängt würden nun 21 der 315 Straßenleuchten, die die Werke im gesamten Stadtgebiet schon ausgetauscht haben, um Energie einzusparen.