Volleyball RHEINPFALZ Plus Artikel Stadtmeisterschaft: 15 Mannschaften beim TSV Speyer zu Gast

Hoch hinaus: Die Unglaublichen (orange) gegen die Super Trucker.
Hoch hinaus: Die Unglaublichen (orange) gegen die Super Trucker.

Gefühlt gibt es die Stadtmeisterschaft des TSV Speyer schon immer, sagt Organisator Gerrit Jann. Die Beliebtheit ist ungebrochen. Schlafwandler haben eine Chance.

15 Teams meldeten sich für den sportlichen Wettkampf am Netz in diesem Jahr. So motiviert die Teilnehmer auf den Spielfeldern in der Osthalle zu Werke gingen, so kreativ zeigten sie sich im Vorfeld schon beim Erfinden ihrer Namen. Diesel Plus, Imposand oder Super Trucker tauchten in der Liste auf.

Und selbst die übrig bleibende Frage „Wie sollen wir heißen?“ fand als Mannschaftsname Begeisterung. Längst ging es jedoch nicht um den fantasievollsten Begriff, sondern um den besten Einsatz in den Begegnungen. Wobei Jann hervorhob: „Es geht nicht in erster Linie um den Sieg, sondern um den Spaß und das Zusammensein.“

Fixpunkt Volleyball

Dafür nahmen einige Spieler lange Anfahrten in Kauf, beispielsweise aus Marburg oder sogar Berlin, wohin es Abiturienten aus Janns Abschlussjahrgang im Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium Speyer zog. „Manchmal braucht man Fixpunkte, für die man in die Heimat zurückkehrt“, weiß Jann. Fürs kommende Jahr kündigten die Abiturienten erneut ihr Kommen an.

„Die Stadtmeisterschaft war schon lange nicht mehr so harmonisch und fair“, betonte Jann in seinem Resümee. Die Mischung der Akteure am Ball mache die Besonderheit aus, nicht zu vergessen: der Freizeitcharakter. „Es dürfen maximal zwei Aktive, die höherklassig spielen, in einem Team sein“, so Jann.

Start im Industriehof

Gleich viele Spiele absolvieren alle. Das bedeutete Durchhaltevermögen bei sechs Begegnungen über jeweils 25 Minuten. Die Zeit stellte also in dem Fall den größten Gegner. „Es gab durchaus Spiele mit deutlicher Tendenz. Aber einige waren auch richtig eng“, sprach Jann von vielen spannenden Punkteduellen im Tagesverlauf.

Relativ ausgeglichen entwickelte sich das Mannschaftsfeld mit zunehmender Turnierzeit, für Jann schön zu sehen: der Gemeinschaftsgedanke. Den pflegten die Spieler bereits am Vorabend. „Früher trafen sich die Teams immer im Bierbrunnen zum Technical Meeting am Vorabend der Stadtmeisterschaft. Diesmal sind einige dazu im Industriehof zusammengekommen“, verriet der Funktionär, der vor über 20 Jahren mit dem Volleyball beim TSV begann. Mit den Walters stand eine volleyballaffine Familientruppe auf dem Spielfeld, die letztendlich den schweren Wanderpokal mit nach Hause nahm. Team Malte und Team Jörg Seckinger schlossen sich auf den Rängen zwei und drei an.

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