Speyer Speyerer SPD lobt Wachwechsel in Mainz

Vor einigen Jahren in der Speyerer Stadthalle (von links): Stefanie Seiler, Malu Dreyer, Walter Feiniler.
Vor einigen Jahren in der Speyerer Stadthalle (von links): Stefanie Seiler, Malu Dreyer, Walter Feiniler.

Aus der Speyerer SPD gibt es Lob für die Entscheidung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), ihr Amt an ihren Parteikollegen Alexander Schweitzer abzugeben. Er sei eine „sehr engagierte Persönlichkeit“, lobt etwa Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, ebenfalls eine Sozialdemokratin. Er werde „nah bei den Menschen“ sein, ist sie überzeugt. Dreyer könne auf eine große persönliche und politische Lebensleistung zurückblicken und habe sich auch immer aktiv für die Speyerer SPD eingesetzt.

„Sie hatte für uns hier in Speyer immer ein offenes Ohr“, betont der Speyerer SPD-Vorsitzende Walter Feiniler. Er bewertet Dreyer als „Ministerpräsidentin mit Herz und Verstand und sympathische sowie beliebte Politikerin weit über die Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz hinaus“.

Feiniler begrüßt auch die Personalie Schweitzer: „Mit ihm wird ein Mann in die Staatskanzlei einziehen, der tief verwurzelt und vernetzt ist – nicht nur in der Pfalz, sondern in ganz Rheinland-Pfalz. Ein Sozialdemokrat, der wie Kurt Beck nie vergessen hat, wo seine Wurzeln sind.“ Das sei „genau das, was die SPD in diesen schwierigen Zeiten braucht“. Zustimmung auch von Philipp Brandenburger, dem scheidenden Vorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion: „Die Personalie ist für mich keine große Überraschung, eher der Zeitpunkt.“

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