Speyer Speyer: Stadt fragt Bürger nach richtigem Umgang mit Russenweiher

Idylle in Gefahr: Experten der Uni Koblenz-Landau nehmen Wasserproben am Russenweiher in Speyer. Foto: Privat/Frei
Idylle in Gefahr: Experten der Uni Koblenz-Landau nehmen Wasserproben am Russenweiher in Speyer.

Der Russenweiher in Speyer ist ein Sorgenkind für Anlieger, Nutzer und die ganze Stadt: Mehrfach litt er unter Sauerstoffmangel, sogar ein Fischsterben trat ein. Experten der Uni Koblenz-Landau haben die Problematik im Auftrag der Stadt Speyer genauer untersucht. Wie die gewässerökologische Studie der Uni gezeigt hat, bildet sich im Weiher zu schnell eine Schlammschicht am Boden. Sowohl die Nährstoffbelastung, als auch die schnelle Verlandung können aufgrund des Grundwasserzustroms nicht aufgehalten, sondern höchstens verzögert werden, lautet die Erkenntnis.

Stadt bittet um Beteiligung



Offen ist jetzt, was für den See getan werden soll. Soll durch weitere Maßnahmen der ökologische Zustand des Sees verbessert und die Gefahr des Umkippens weiter gesenkt werden? Oder soll die Verlandung mit allen Mitteln verzögert werden? Eine repräsentative Bevölkerungsbefragung der Uni soll bei der Entscheidung helfen. Ab Ende Oktober werden Studierende der Uni zufällig ausgewählte Haushalte der Stadt Speyer befragen. Die Stadtverwaltung Speyer bittet diese, ihre Meinungen und Wünsche bezüglich des Russenweihers mitzuteilen.

Ergebnisse im Dezember



Ergebnisse der Bürgerbefragung sollen am 12. Dezember im Umweltausschuss vorgestellt werden, hat eine Sprecherin der Stadt am Dienstag auf Anfrage angekündigt. Die Kosten der Befragung sowie der Wasseruntersuchungen trägt zu 90 Prozent das Umweltministerium des Landes Rheinland-Pfalz.

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