Speyer Spannung bis nach dem Schlussgong
«Speyer.» Die IGS Speyer hatte ihren Gruppensieg bei der Vorrunde des Fritz-Walter-Cups 2018 gestern schnell in der Tasche. Umkämpft war Platz eins des anderen Pools, der zur Teilnahme an der Zwischenrunde berechtigt. Nach einem spannenden letzten Spiel sicherte sich diesen das Schwerd-Gymnasium.
Ganz klar: Bei der letzten Begegnung standen sich zwei ebenbürtige Widersacher in der Speyerer Osthalle gegenüber, die nicht nur Ausdauer und Technik mitbrachten, sondern auch Kampfgeist. In den vorhergegangenen Spielen übertrumpften sie ihre Mitbewerber jeweils deutlich. 16:0 lautete das höchste Ergebnis des Tages, das die Mannschaft I des Purrmann-Gymnasiums (HPG) gegen die Realschule plus Dudenhofen einfuhr. Ein 12:0 glückte dem Schwerd (FMSG) gegen die Spargeldörfler. Auch das Nikolaus-von-Weis-Gymnasium wiesen beide in die Schranken. Schon in der zweiten Minute erarbeitete das FMSG die erste Torchance, aber ohne Abschluss. Der folgte in der siebten Minute – allerdings mit dem 1:0 für das HPG. Die Folge: Beide Seiten machten mächtig Druck. Dem Ausgleich in der neunten Minute schloss sich das 2:1 fürs Schwerd dreieinhalb Minuten vor Schluss an. Die HPGler nutzten ihre Chancen nicht mehr. Der letzte Strafstoß des HPG nach dem Gong zum Spielende – der nach intensiver Diskussion des Schiedsrichters mit den Trainer-Lehrern am Rand entgegen der ersten Entscheidung doch zur Ausführung kam – brachte für die Schwerdler die Erlösung: Wie die IGS kommen auch sie eine Runde weiter. Der Koordinator vor Ort, Michael Huber, äußerte sich positiv über die Stimmung in der Halle und die Fairness der Jugend im Spiel. „Es sind viele Tore gefallen“, fasste er das Ergebnis intensiver Einsätze auf dem Feld zusammen. Durchaus erkennbar gewesen seien die Vorteile der Mannschaften, in denen etliche Vereinsspieler aufliefen. Die IGS sei auch dadurch als Favorit in ihrer Gruppe an den Start gegangen und habe sich als solcher durchgesetzt. Wo die Zwischenrunde stattfindet, steht laut Huber noch nicht fest: „Wir werden uns aber mit unserer Halle wieder dafür bewerben.“ Dann wird auch nicht in Gruppen, sondern Turnierform gespielt.