Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Siedlungsschule: Ideen für Verkehrssicherheit

Großes Areal: Siedlungsschule in Speyer-Nord.
Großes Areal: Siedlungsschule in Speyer-Nord.

Wie kann die Verkehrssituation rund um die Siedlungsgrundschule im Birkenweg in Speyer-Nord verbessert werden? Die Verwaltung hat zwei Vorschläge.

„Die derzeitige Verkehrsführung stellt insbesondere zu den Stoßzeiten des Bring- und Abholverkehrs ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Schulkinder und alle Verkehrsteilnehmer dar“, hatten es die Grünen in einem Antrag schon vergangenes Jahr formuliert, auf die gefährliche Situation durch Elterntaxis hingewiesen und unter anderem angeregt, einen Abschnitt des Birkenwegs zur Einbahnstraße zu machen. Das würde allerdings den Verkehr in umliegende Straßen verlagern, die dafür aus Verwaltungssicht nicht geeignet seien, erläuterte der städtische Mitarbeiter Manuel Kitzmann.

Auch der grüne Vorschlag nach Verbesserungen der Fahrbahnmarkierung sei zumindest aktuell nicht umsetzbar, da sich die Schule in einem verkehrsberuhigten Bereich befinde. Dort seien Markierungen und Verkehrszeichen nicht zulässig. Eine Verwaltungsidee: den verkehrsberuhigten Bereich auflösen und in die umliegenden Tempo 30 Zonen einbetten. Dann ließe sich etwa ein Halteverbot vor der Schule anordnen und durchsetzen, erläuterte Fachbereichsleiter Uwe Rudingsdorfer. Ein anderer Vorschlag ist die Einrichtung einer Hol- und Bringzone am nahen Heinrich-Lang-Platz. Das sei keine offizielle verkehrsrechtliche Anordnung, aber eine Haltestelle für Elterntaxis, so Kitzmann. Die Stadt sei auch mit der Grundschule im Gespräch, ergänzte Beigeordnete Irmgard Münch-Weinmann (Grüne). So könne ergänzend etwa Verkehrsunterricht für die Schüler eine Überlegung sein.

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