Speyer Sicherheitsbedenken: Sommertagszug wird verkürzt

In diesem Jahr nicht: Sommertagszug vom Altpörtel aus.
In diesem Jahr nicht: Sommertagszug vom Altpörtel aus.

Der Speyerer Sommertagszug wird in diesem Jahr deutlich verkürzt. Der Verkehrsverein als Veranstalter führt Sicherheitsgründe dafür an.

Die Werbung für die Großveranstaltung mit mehreren tausend erwarteten Teilnehmern lief bereits: Abmarsch am Sonntag, 30. März, um 14.30 Uhr am Altpörtel, stand darauf – wie in all den Jahren. Jetzt haben sich der Verkehrsverein und die Stadt als genehmigende Behörde jedoch nochmals zusammengesetzt. Es sei erforderlich gewesen, das Sicherheitskonzept zu überarbeiten, sagt Verkehrsverein-Geschäftsführer Claus Rehberger. Als Hintergrund nennt er die Amokfahrt in Mannheim am 3. März.

In diesem Jahr stellten sich die Teilnehmer ab 14 Uhr beim Ölberg südlich des Doms auf, erklärt er die zentrale Änderung. Von dort gehe es um 14.30 Uhr durch den Domgarten zur Klipfelsau und über den Schillerweg auf die Domwiese südlich der Rheinallee. Dort werde wie in den Vorjahren der Schneemann verbrannt.

„Wir mussten uns nach den Ereignissen in Mannheim überlegen, wie sicher die Maximilianstraße als Zugstrecke ist“, erklärt Rehberger die Änderung. Es sei klar geworden, dass sie in der Kürze der Zeit nicht gegen alle Eventualitäten zu wappnen wäre. Vor allem im Bereich rund um das Altpörtel wären zahlreiche Absperrungen erforderlich gewesen. Der jetzt gewählte Bereich sei gut zu sichern. Rehberger kündigt dafür viel Personal an. Ob in den kommenden Jahren eine Rückkehr in die Innenstadt möglich wird, ist aus seiner Sicht offen.

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