Speyer Sammelunterkunft AfA in Speyer soll „bis auf Weiteres“ erhalten bleiben

AfA: Auf Fläche der früheren Kurpfalzkaserne.
AfA: Auf Fläche der früheren Kurpfalzkaserne.

Wie geht es weiter mit der seit 2015 bestehenden Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in der Kaserne in Speyer-Nord? Diese Frage hat schon vor einiger Zeit durch die Pläne für eine Rückkehr der Bundeswehr an Aktualität gewonnen. Jetzt kommt die Nachricht hinzu, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) den Mietvertrag für das Gelände der anderen pfälzischen AfA in Kusel zum 31. Juli dieses Jahres gekündigt haben soll. Für Speyer gelte das nicht, so ein Sprecher der für den AfA-Betrieb zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) auf Anfrage: „Die Kündigung des Mietvertrags der AfA in Kusel ist eine standortbezogene Entscheidung des Eigentümers. Sie lässt keine generellen Rückschlüsse auf andere Einrichtungen zu.“

Der Mietvertrag der AfA Speyer laufe aktuell noch bis zum 31. Dezember 2026. „Es ist grundsätzlich beabsichtigt, den Standort Speyer bis auf Weiteres durch das Land für Zwecke der Flüchtlingsunterbringung zu nutzen.“ Im Hintergrund führen Stadt, Land und Bund Gespräche darüber, ob die Bundeswehr in die Kaserne zurückkehrt.

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