Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Regionalliga: HSG Dudenhofen/Schifferstadt vor schwerem Gang bei den Südpfalztigern

Etwas angeschlagen: Aaron Schleidweiler (links) von HSG Dudenhofen/Schifferstadt, hier gegen VTV Mundenheim.
Etwas angeschlagen: Aaron Schleidweiler (links) von HSG Dudenhofen/Schifferstadt, hier gegen VTV Mundenheim.

In dieser Halle ist’s für jeden Gegner schwer, auch sportlich. Doch aufgrund der aktuellen Entwicklung könnte Dudenhofen/Schifferstadt entspannt hinreisen.

„Bei den Südpfalztigern zu gewinnen, ist unfassbar schwer“, sagt Trainer David Oetzel vor dem Regionalligaspiel der HSG Dudenhofen/Schifferstadt.Ich persönlich habe als Trainer gegen die erste Mannschaft bisher auch eher negative Erfahrungen mit der Spiegelbachhalle gemacht“, so Coach Oetzel. Am Samstag tritt der Aufsteiger in Bellheim um 18 Uhr bei Tabellennachbar SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam an. Die Entwicklung für die HSG scheint günstig.

Aus der Dritten Liga kommt wohl maximal ein Team nach unten. Dudenhofen/Schifferstadt fällt realistisch betrachtet nicht mehr auf den drittletzten Platz zurück: Klassenerhalt sicher. Rang sechs liegt nur zwei Punkte entfernt. Anlass für eine neue Zielsetzung für die finalen sechs Partien? „Der Tabellenplatz, den wir am Ende belegen werden, ist mir relativ egal. Die Zielsetzung war und ist der Nichtabstieg. Wir sind nach den letzten drei Monaten auf einem super Weg dahin“, sieht Oetzel die Seinen voll im Soll und will den Endspurt nutzen, „um unsere bisher gute Saison fortzuführen und zu beenden“.

Panther verlieren

In der Vorrunde verloren die Panther zu Hause mit 23:30. „Mit dem Hinspiel können wir das Duell wohl nicht vergleichen, da uns mehrere Stammspieler nicht zur Verfügung standen. Mit einem möglichen Erfolg können wir die Südpfalztiger sogar überholen. Daher schauen wir, dass wir den Gegner so lange wie möglich ärgern“, sagte Oetzel.

Eine klare erste Sieben sieht er bei den Tigern nicht, sondern sie verfügten über eine super ausgeglichene Mannschaft: „Das macht sie sehr unausrechenbar.“ Als weitere Stärken des Gegners nennt Oetzel eine variable Deckung, die sowohl offensiv in einer 3-2-1- als auch defensiv in einer 6-0-Formation sehr gut agieren könne.

„Im Hinspiel sind wir vor allem an Timo Bauchhenß im Tor in Durchgang zwei gescheitert.“ Beim 34:25 gegen Offenbach bildete der Schlussmann zuletzt erneut den großen Rückhalt des Aufgebots von Jochen Werling. Das leidige Thema der oft nicht ausreichenden Chancenverwertung der HSG erhält also wieder Bedeutung. Daniel Thilmann kehrt bei den Gästen zurück, auch Finn Schutzius. „Bei Aaron Schleidweiler kommt es auf die Trainingswoche an. Er hat sich am Wochenende am Knie leicht verletzt. Ein Risiko werden wir hier nicht eingehen“, will Oetzel seinen Kreisläufer schützen.

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