Harthausen RHEINPFALZ Plus Artikel Osterbrunnen wird wieder geschmückt

Die Premiere: 2025 gab es die Oster-Aktion zum ersten Mal.
Die Premiere: 2025 gab es die Oster-Aktion zum ersten Mal.

Der öffentliche Ostersonntag beginnt in Harthausen wieder ganz früh. Ab 6 Uhr soll im Licht der aufgehenden Sonne der Brunnen auf dem Uchizy-Platz österlich geschmückt werden.

Nach der erfolgreichen Premiere 2025 starten Aktive der Evangelischen und der Katholischen unter der Regie des Kultur- und Heimatvereins (KHV) die Aktion. Aus Buchs, Thuja und anderem frisch geschnittenem Grün geflochtene und mit bunten Bändern und Eiern verzierte armdicke Zöpfe werden auf die Brunneneinfassungen gelegt. In den Becken darunter sprudelt munter das Wasser. Auch Vertreter anderer Religionen sind zur Teilnahme eingeladen.

Besinnliche literarische und liturgische Texte, Lieder, Gedichte, Gesänge und Reflexionen begleiten die Stunde am Morgen des Feiertages. Krieg, Frieden, die aktuell unübersichtlich gewordene Weltlage sind die Themen des Morgens. „Vom Dunkel ins Licht“ lautet das Motto. „Aber es wird auch ein heiterer und zuversichtlicher Ostermorgen“, versprechen die beiden verantwortlichen Organisatorinnen, Gisela Horix und Doro Lauer.

Frühstück rund ums Osterfeuer

Der Leiter des katholischen Kirchenchors St. Cäcilia Harthauasen, Andreas Senz, wird mit Klavier und Akkordeon die passende Musik beisteuern. „Die Besucher singen hoffentlich kräftig mit“, wünscht sich nicht nur der Musiker.

Im Anschluss an die Feier ziehen die Teilnehmer gemeinsam in den Malerwinkel. Dort wartet rund um das Osterfeuer ein kleines Frühstück mit frisch gebackenen Hefekränzen und -stollen, bunt gefärbten sowie schokoladigen Ostereiern, Kaffee und Tee.

Die Aktion stand bis vor wenigen Wochen noch auf der Kippe: Seit Sommer vorigen Jahres waren nämlich der Brunnen und die direkt daneben stehende Linde auf dem nach der burgundischen Partnergemeinde Uchizy benannten Platz von einem Bauzaun „eingesperrt“. Starker Wurzelwuchs hatte das Pflaster dort extrem angehoben. Eine Stolperfalle mit erheblicher Unfallgefahr war entstanden. Erst vor einigen Tagen, aber noch rechtzeitig vor Ostern, hatte die Bauabteilung der Verbandsgemeinde die Stelle geglättet und den Brunnen aus seinem „Gefängnis“ befreit.

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