Speyer Offensive Heimmacht

Placeholder-Image

«Dudenhofen.» Verbandsligist FV Dudenhofen bestreitet am Sonntag (13 Uhr) beim TSV Gau-Odernheim das vielleicht schwerste Auswärtsspiel der Saison.

Auf dem kleinen Kunstrasen geht’s zur Sache. Gau-Odernheim liegt in der Heimtabelle nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Dudenhofen. Eine Leistung wie beim 2:0 über TB Jahn Zeiskam am Montag kann sich der Verbandsliga-Zweite wohl kaum noch einmal erlauben. Trainer Christian Schultz sprach bei der Pressekonferenz von einem Arbeitssieg. Auch der Sportliche Leiter der Dudenhofener, Florian Kober, sagt: „Der Sieg war verdient, aber bestimmt nicht glanzvoll.“ Der Start nach der Winterpause sei immer schwierig. „Wir haben so ein Spiel erwartet. Die Platzverhältnisse waren schwierig. Zeiskam hat alles rausgehauen und uns hart bekämpft“, meinte Kober. Allen sei bewusst: „Wir müssen uns fußballerisch steigern und brauchen eine andere Vorstellung.“ Gau-Odernheim kam dagegen gut aus der Winterpause. Gegen Zeiskam spielten sie schon eine Woche vor dem FVD und siegten 5:1 über die Elf von Sahin Pita. Jahresübergreifend feierten die Rheinhessen den vierten Sieg hintereinander. Eines verbindet beide Teams. Auch der Aufsteiger traf im Verbandspokal auf den 1. FC Kaiserslautern. Kober ging bei der Rückrundenbesprechung deswegen auf die Verantwortlichen des TSV zu. „Das war eine gute Kommunikation. Sie haben uns ihre Hilfe angeboten“, informierte Kober im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Im Hinspiel gab es ein 4:0 für Dudenhofen. Der Sportliche Leiter: „Damals haben wir ein gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Wir hatten sie im Griff. Nach vorne ist das eine der besten Mannschaften in der Liga.“ Bester Torschütze ist Ali Bülbül mit zwölf Treffern. Das klare Ziel sei es, das Spiel für sich zu entscheiden und so den Vorsprung auf den Drittplatzierten Gastgeber zu vergrößern. „Wir brauchen eine kämpferische Leistung und müssen hinten sicher stehen. Es wird sehr schwer dort“, teilte Kober mit. Auch bei einem Sieg will er nichts von einem sicheren zweiten Rang wissen: „Es sind noch viele Spiele. Da kann noch viel passieren.“ Personell verzeichnete der FVD nach dem Montagsmatch keine Ausfälle.

x