Fussball Oberliga: Trainer Kevin Hoffmann tritt beim FV Dudenhofen zurück

Abwehrarbeit: FV Dudenhofen (gelb) im Verbandspokal gegen Wormatia Worms (beide Oberliga).
Abwehrarbeit: FV Dudenhofen (gelb) im Verbandspokal gegen Wormatia Worms (beide Oberliga).

Dudenhofen. Oberligist FV Dudenhofen tritt nun doch bei Cosmos Koblenz an.

Das bezeichnete Sportlicher Leiter Florian Kober, der zunächst von einer Absage ausging, im Gespräch mit unserer Zeitung als Hickhack. Wegen Unbespielbarkeit des Platzes habe Koblenz statt Sonntag (15 Uhr) einen Termin um 20 Uhr in Montabaur oder den Samstag angeboten. Dieser Tag kam für den FVD aus beruflichen Gründen nicht in Frage. Der wiederum schlug einen Tausch des Heimrechts oder Mittwoch (19.30 Uhr) vor. Der Verband verlegte am Donnerstag dann den Anstoß um eine Stunde nach hinten und auf den Kunstrasen im Stadion Oberwerth.

Parallel überschlugen sich die Ereignisse. Aufstiegstrainer Kevin Hoffmann, der erst vor Kurzem seinen Verbleib zusicherte, trat von seinem Amt zurück und verabschiedete sich am Abend vom Team: „Wir sind überfallen“, sagte Sportdirektor Nico Henrich: „Es gab unterschiedliche Gründe. Für Kevin war es sehr kräftezehrend. Er ist sehr emotional dabei.“ Ob Vorsitzender Christian Schultz oder Kapitän Marvin Sprengling, alle Versuche, Hoffmann umzustimmen, scheiterten.

Die Negativergebnisse seien mit ausschlaggebend gewesen: „Wir sind unfassbar traurig.“ In Koblenz und dann gegen FK Pirmasens habe René Reichling den Hut auf, bisher Co-Trainern mit Timo Enzenhofer. Sanel Catovic aus der Mannschaft unterstütze: „Sie haben das vollste Vertrauen von uns und der Mannschaft.“ Dennoch schaue sich der FVD um.

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