Speyer Nikoläuse auf Motorrädern: Fast alleine am Dom
Speyer. Weder die Corona-Pandemie noch das schlechte Wetter waren für sie ein Hindernis: Am Sonntag, dem Nikolaustag, waren die „Harley Davidson Riding Santas“ aus der Südpfalz zu ihrer Kinderhospiz-Spendentour durch die Region aufgebrochen.
„Am Anfang war es sehr regnerisch, manche Santas hatten eine Panne und mussten abbrechen, eine Crew war erkrankt und konnte erst gar nicht starten“, resümiert Organisator Patrick Kuntz den Aktionstag. Pandemie-bedingt waren die Nikoläuse nicht, wie in den Vorjahren, in einer großen Gruppe auf rund 25 Motorrädern unterwegs, sondern allein oder in Kleingruppen.
Am Ende kamen laut Kuntz 2900 gefahrene Kilometermeter zusammen. Der ein oder andere Nikolaus schaute auch in Speyer vorbei. An Domplatz und Altpörtel, wo die Santas sonst von jubelnden Massen begrüßt wurden, diesmal gähnende Leere. Doch vereinzelte Spaziergänger hätten sich trotzdem gefreut.
Geschenke verteilt
Auf ihrer Tour durch die Region haben die Nikoläuse 20 Geschenksäcke verteilt, berichtet Kuntz. Darin: unter anderem Süßigkeiten und Plüschtiere, die von Händlern aus der Region gespendet wurden. In Speyer sei etwa die Lebenshilfe bedacht worden. Wie viel Geld bei der Spendenaktion für das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen zusammenkommt – für die Einrichtung sammeln die Santas seit Jahren – sei noch offen. Unter anderem seien noch mehrere Hundert Spendendosen in der Region verteilt. In den vergangenen Jahren waren regelmäßig fünfstellige Summen zusammengekommen.