Speyer Neue Sporthalle: TSV will nicht selbst bauen

Teil der TSV-Anlage am Eselsdamm: Tennisplätze und Beachvolleyball-Felder.
Teil der TSV-Anlage am Eselsdamm: Tennisplätze und Beachvolleyball-Felder.

Der TSV Speyer als größter Sportverein und nicht wie bislang geplant die Stadt könnte eine neue Sporthalle bauen – dieser Vorschlag der SPD gehe „total am Thema vorbei“, so der TSV in einer Stellungnahme. „Wir brauchen eine weitere große Sporthalle in unserer Stadt, und zwar für alle Sportvereine“, wird darin Vereinsvorsitzende Angelika Wöhlert zitiert. Zwar habe die Handballabteilung des TSV die Idee aufgebracht und der Stadt ein fertiges Konzept mit Standort und Hallenplan als Vorschlag vorgelegt. Die Halle solle aber nicht für die Handballer errichtet werden, sondern für viele Vereine und Schulen, denn auch diese hätten Bedarf: „Wir sind an einer Grenze angekommen, wo es mehr Angebote an Sportstunden gibt, als Sporthallen verfügbar sind.“

Der TSV biete in zehn Abteilungen ein breites Sportangebot, betont Wöhlert. In Eigenregie unterhalte er schon eine Anlage mit Gymnastikhalle, Beachvolleyball und Tennis. Die Stadt habe die Notwendigkeit des Baus einer kommunalen Halle bestätigt. Jetzt müsse sie versuchen, Infrastruktur, Schulen und Parkplätze an einem möglichen Standort unter einen Hut zu bekommen.

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