Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Landesliga Süd: FV Berghausen und FV Hanhofen liefern sich harten Fight um den Titel

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FV Berghausen und FV Hanhofen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft in der Frauen-Landesliga Süd.

Erst jagte Berghausen die Hanhofenerinnen. Nun nimmt der FVH aufgrund des schlechteren Torverhältnisses die Verfolgerrolle ein. Die Wertung einer Partie steht noch aus. Die Konkurrenten gewannen alle Matches. Nur die Topbegegnung endete zuhause jeweils 2:1. „Wir wollen in die Verbandsliga. Das ist unser Ziel“, sagte Elke Ruhnke aus Berghausens Spielleitertrio mit Thomas Kauer und Nicole Schmaderer im Gespräch mit der RHEINPFALZ.

Viermal geht’s noch zur Sache, schon am Freitag (19.30) beim Dritten TuS Knittelsheim: „Das ist der größte Stolperstein“, so Ruhnke, die hinter den Südpfälzerinnen einen großen Leistungsabfall sieht. Geschlossen beobachteten die Römerbergerinnen zuletzt Knittelsheim beim 0:4 in Hanhofen. Danach erwartet Berghausen am Narrenberg SG FV Heiligenstein/ASV Harthausen/SV Weingarten.

Neupotz gefährlich

„Ich kenne einige Spielerinnen. Das sind junge Mädels aus der Hanhofener B-Jugend. Sie sollten keine Gefahr sein. Aber wir müssen jedes Spiel konzentriert angehen und den Fokus halten. Wir wollen den größtmöglichen Erfolg“, so Ruhnke. Letztmals auf Reisen bricht die Elf der Trainer Wolfgang Stadler, der aufhört, und Christian Fischer, der an Bord bleibt, zum FC Lustadt auf: „Das sollte machbar sein. Sie haben wegen Spielerinnenmangels verlegt und auch zuletzt gekämpft.“

Zum Abschluss kommt Viktoria Neupotz: „Man darf sie nicht außer Acht lassen. Sie sind jung und spielstark.“ In der Vorbereitung tat sich Berghausen schon schwer, dominierte aber jüngst, wie fast immer angesichts 147 erzielter Treffer, gut acht im Schnitt. Die Funktionärin: „Wer die Tore schießt, steht im Hintergrund. Wir haben immer eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt.“ Zudem stellt der FVB die beste Abwehr: „Wir hatten kaum Gegner, die uns am Spielfluss gehindert haben. Sie standen hinten drin und waren froh, wenn es vorbei war.“ Die beste Goalgetterin Mia-Sophie Witz stand dagegen 41-mal richtig.

Venningen kommt

Der FVH setzt die Runde am Samstag (17) vor eigenem Anhang gegen TSV Venningen/FSG Vorderpfalz-Gäu fort. Danach fährt die Auswahl zu SV Dammheim und Phönix Bellheim II/Südwestgirls, ehe zum Finale Fortuna Billigheim-Ingenheim aufkreuzt. Das Programm mit vier Duellen gegen vier Mannschaften der letzten Fünf sieht also etwas leichter aus als das des Konkurrenten.

Auch Rainer Horländer, Vorsitzender Hanhofens, sieht alles auf ein Entscheidungsspiel hinauslaufen. Nimmt das Team das etwaige Aufstiegsrecht wahr? „Das sehen wir, wenn es soweit ist. Über ungelegte Eier brauchen wir nicht zu reden.“ Er berichtete aber auch von ausfallenden Leistungsträgerinnen. Ruhnke schätzt Hanhofen als Widersacher mit Hand und Fuß, strukturierter Spielweise. Für die Verbandsliga brauche es die ein oder andere gezielte Verstärkung: „Das wird ein harter Kampf.“

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