Fussball Landesliga: FC Speyer 09 bleibt nach 5:1 gegen TuS Knittelsheim ganz oben dran

Vom Kapitän zum Sportlichen Leiter: Kevin Schall (links) vom FC Speyer 09 gegen Dennis Hanß vom FC Bienwald Kandel, recht Patric
Vom Kapitän zum Sportlichen Leiter: Kevin Schall (links) vom FC Speyer 09 gegen Dennis Hanß vom FC Bienwald Kandel, recht Patrice Partsch.

Landesligist FC Speyer 09 bleibt nach seinem 5:1 (4:0)-Heimsieg am Freitagabend gegen den TuS Knittelheim ganz oben dran in der Tabelle.

Der Spielverlauf in der ersten Hälfte täuschte etwas über das Geschehen auf dem Rasen hinweg, fiel ein, zwei Tore zu hoch aus. Knittelsheim startete nämlich gut, zeigte, dass es etwas mitnehmen will. Der TuS nahm die Zweikämpfe erfolgreich an, spielte direkt, attackierte früh. Doch mehr als ein Kopfball an die Latte glückte bei kleineren Chancen nicht.

Die Speyerer agierten effizient. Ein Versuch von Luca Rübel (24) ging noch daneben (6.). Doch Kalle Wunder (8.) vollendete nach Linksflanke zum 1:0. Nach ausgeglichener Partie zeichnete dann der FC 09 für die schönen Tore verantwortlich. Rüber nahm nach 28 Minuten zum 2:0 aus 25 Metern Maß. Kurz darauf schlenzte Mirco Cet Müller zum 3:0 ins lange Eck. Er bildete mit Marco Grimm das Sturmduo. Und wieder versenkte Niklas Helfenstein (22) einen Fernschuss aus 16 m zum 4:0 (41.).

Speyer sorglos

„5:0“, tippte Jugendkoordinator Sport Marcus Helfenstein im Gespräch mit unserer Zeitung noch zur Pause und lag damit zumindest mit der Torausbeute der Seinen richtig. Denn die verwalteten nach Wiederanpfiff das Resultat souverän. Jedoch allzu sorglos agierend, kassierte Speyer den Anschluss zum 1:4 (78.).

Schall übernimmt

Die Gäste ernteten damit den Lohn, dass sie weiterhin gefällig mitspielten. Tormöglichkeiten blieben allerdings hüben wie drüben im zweiten Durchgang Mangelware. Die Domstädter tauschten viermal aus. Dadurch ging der Kombinationsfluss verloren, und Sand schlich sich ins Getriebe ein. Rückkehrer und Kapitän Nico Schubert verfolgte das Geschehen auf der Ersatzbank: „Knittelsheim hat stark gepresst“, sagt er.

Auch Schubert sah die entscheidenden Momente in den Sonntagsschüssen der Domstädter. Nach einem Steilpass stellte Müller dann vor 130 Zuschauern mit einem sehenswerten Heber den Endstand her (85.). Derweil präsentierte der FC 09 schnell einen Nachfolger von Werner Zimmel als Sportlichen Leiter: seinen Aufstiegsspieler Kevin Schall.

Beim FV Dudenhofen

„Ich freue mich riesig auf diese neue Aufgabe und will meinen Beitrag dazu leisten, die Entwicklung des Vereins weiter voranzutreiben“, sagte der ehemalige Innenverteidiger: „Außerdem ist es einfach schön, weiterhin so nah bei den Jungs dabei zu sein, mit denen ich eineinhalb Jahre zusammengespielt habe und aufgestiegen bin.“

„Kevin ist in der Region ein sehr verdienter Spieler“, meinte Sportvorstand Andreas Eichholz, und dachte dabei vor allem an die Jahre beim FV Dudenhofen: „Wir sind absolut überzeugt, dass er diese neue Rolle mit seiner Erfahrung und Persönlichkeit bestens ausführen wird. Gemeinsam wollen wir mit beiden Mannschaften unserer Aktivität die nächsten Schritte gehen.“

Zimmel und der Verein schieden im Guten. Sowohl der Scheidende bedankte sich für die tolle Zeit beim Top-Klub in der Vorderpfalz als auch der FC 09, der seinen Respekt für das große Engagement und die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahre zollte: „In seiner Amtszeit hat er die sportliche Entwicklung des Vereins maßgeblich mitgeprägt.“

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