Fussball
Kreisklasse: Trainer Fabian Kugler will mit ASV Harthausen II ganz oben angreifen
Die zweite Mannschaft des ASV Harthausen befindet sich in der C-Klasse auf Tabellenplatz vier. Weiter geht es nach der Winterpause am Sonntag, 1. März, um 13 Uhr auswärts beim 1. FC Mutterstadt II. Dass der eingeschlagene Weg stimmt, darin sind sich Abteilungsleiter Nico Eisensteck und Trainer Fabian Kugler einig. Seit einem halben Jahr arbeitet das aktuelle Trainerteam um Kugler, Nico Freitag und Cedric Habermehl zusammen.
Dennoch war für die Verantwortlichen schnell klar, diesen Weg gemeinsam fortzusetzen. „Wir sind super optimistisch. Die Stimmung ist gut, und wir sehen eine sehr positive Entwicklung“, erklärt Eisensteck. Vor allem die Zusammenarbeit mit der ersten Mannschaft funktioniere überragend.
Wurzeln in Harthausen
Das Trainerteam sei dabei ein wichtiges Puzzlestück für die Zukunft des Vereins. Ein entscheidender Faktor stellt dabei die enge Verbundenheit zum ASV und zum Ort selbst dar. „Alle drei Trainer haben ihre Wurzeln in Harthausen und eine besondere Beziehung zum Dorf und zum Verein“, betont der Abteilungsleiter.
Zudem ergänze sich das Trainerteam hervorragend: „Es ist wichtig, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt. Genau das funktioniert aktuell sehr gut.“ Diese Verbundenheit gab auch für Kugler den Ausschlag, seine Zusage zu geben. „Die Jungs liegen mir sehr am Herzen. Ich bin Harthäuser und finde es spannend, die Mannschaft weiterzubegleiten und zu entwickeln“, sagt Kugler.
Kugler kritisch
Entsprechend positiv fällt sein Fazit zur Hinrunde aus, auch wenn nicht alles reibungslos verlief. „Zu Beginn haben wir uns schnell ins neue System eingefunden und sehr guten Fußball gespielt“, so der Trainer. Später habe der ASV jedoch durch einige Ausfälle teilweise sehr verkrampft agiert. Vor allem „das Spiel ohne Ball hat noch viel Luft nach oben“.
Ein Duell behält Kugler dabei besonders in Erinnerung: Das letzte Hinrundenspiel gegen den FV Heiligenstein (1:1). „Die Einstellung aus diesem Spiel wünsche ich mir für die Rückrunde. Jeder hat für den anderen gekämpft. Es wurden unzählige Schüsse geblockt. Das hat mich wirklich begeistert“, erklärt er.
Klartext Eisensteck
Genau dort setzt das Trainerteam in der Wintervorbereitung an. „Wir haben uns vorgenommen, vor allem an der Fitness, der Zweikampfhärte und am Spiel ohne Ball zu arbeiten“, so Kugler. Auch die langfristige Ausrichtung der zweiten Mannschaft definieren die Harthäuser klar. Für Eisensteck bildet sie „die Basis des Vereins“.
Ziel sei es, Spaß am Fußball zu haben und sich in den Top fünf der Liga zu etablieren. „Wir wollen den Umbruch meistern und ligaunabhängig immer das Beste herausholen“, sagt er. Gleichzeitig spiele die zweite Mannschaft eine zentrale Rolle im Vereinsleben: „Es ist wichtig, dass es eine Mannschaft ist, die eine Beziehung zum Verein und zum Ort hat.“
Kugler angetan
Dass die Harthäuser diese Rolle lebten, zeigt sich auch abseits des Platzes. „Das sind diejenigen, die einen Verein tragen, egal ob bei Festlichkeiten, beim Aushelfen in der ersten Mannschaft oder beim Aufnehmen von Spielern, die Spielpraxis brauchen“, betont Eisensteck. Dass die zweite Mannschaft nun bereits seit elf Jahren besteht, unterstreiche ihren hohen Stellenwert im Verein.
Auch Kugler empfindet das Zusammenspiel innerhalb des ASV als große Stärke. Schwierigkeiten, weil die erste Mannschaft Priorität genießt, verspürt er nicht. „Dieses Gefühl habe ich im Verein überhaupt nicht“, stellt er klar. Die Zusammenarbeit mit dem Trainer der Ersten, Marco Zühlsdorff, sei top, die Kommunikation sehr offen.
„Vorstandschaft, Abteilungsleitung und Mannschaftsräte arbeiten daran, eher ein Ganzes zu sein statt zwei unterschiedliche Mannschaften.“ Der starke Zusammenhalt zeigt sich laut Kugler auch im Alltag. „Nach dem Training oder Spiel sitzen wir oft noch zusammen, und bei Auswärtsspielen bleiben wir meist länger als die Gegner selbst“, sagt er. Sportlich hegt er klare Ambitionen: „Ich will weiter oben mitspielen, wenn nicht sogar ganz oben.“