Speyer Kortokraks-Bild für Speyer

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Den Dom, flankiert von den Gebäuden der Maximilianstraße, zeigt das Gemälde „Speyer“ von Rudolf Kortokraks aus dem vergangenen Jahr. Die Mannheimer Ike-und-Berthold-Roland-Stiftung schenkt das Pastellbild der Stadt Speyer. Oberbürgermeister Hansjörg Eger nimmt die Schenkung heute entgegen. Rudolf Kortokraks wurde 1928 in Ludwigshafen geboren und lebt heute in Salzburg. Im vergangenen Jahr zeichnete die Mannheimer Stiftung den Maler mit ihrem Kunstpreis aus. Kortokraks, der viele Jahre in Paris und London lebte, führte als Vertrauter von Oskar Kokoschka dessen „Schule des Sehens“ in Salzburg fort. Im vergangenen Jahr erschien im österreichischen Verlag Artbook der von Stefan Zenzmaier herausgegebene Bildband „Ansichten“ über Kortokraks (wir berichteten im überregionalen Kulturteil). Im Herbst war im Salzburger Schloss Mirabell eine Ausstellung mit seinen Arbeiten zu sehen. In der Pfalz dagegen hat der gebürtige Ludwigshafener zuletzt in den 60er und 70er Jahren ausgestellt. Rudolf Kortokraks selbst hat sich zu seinem künstlerischen Schaffen einmal so geäußert: „Man muss für das, was man macht, in den Spiegel schauen und vor sich selber bestehen können. Das ist das Einzige.“ Er male zu seiner eigenen Befriedigung, nach seinem eigenen Qualitätskanon, so der Künstler weiter. Und manchmal gefielen Menschen diese Werke. In einem RHEINPFALZ-Gespräch kurz nach seinem 80. Geburtstag vor fünf Jahren sagte Kortokraks, das Land Rheinland-Pfalz besitze 25 Gemälde von ihm, die lange in Mainzer Amtszimmern gehangen hätten. Nun kommt vermutlich ein weiteres in Speyer hinzu. (pek)

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