Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Kirchenrikscha: Neuer Parkplatz erweitert die Möglichkeiten

Monika Kreckel (Mitte) dankt den Unterstützern, den Männern links auf dem Foto. Die ersten Fahrgäste, Waltraut Möhn und Karla Go
Monika Kreckel (Mitte) dankt den Unterstützern, den Männern links auf dem Foto. Die ersten Fahrgäste, Waltraut Möhn und Karla Gortner, (rechts) sind bereit zur Ausfahrt.

Die Kirchenrikscha gibt es in Dudenhofen seit 2019. Bisher hat sie an unterschiedlichen Orten Unterschlupf gefunden. Jetzt hat sie ein „Rikscha-Häusel“.

Für Senioren, Kranke oder Behinderte bedeute die Rikscha ein Stück Teilhabe, erklärt Initiatorin Monika Kreckel. Das E-Bike mit Zweisitzer, bunter Klingel und gemütlichen Sitzkissen erfreut sich in Hanhofen, Harthausen und der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen seit sieben Jahren großer Beliebtheit.

Das kostenlose Angebot kann nach telefonischer oder digitaler Terminabsprache für jeweils rund eine Stunde genutzt werden. Elf ehrenamtliche Rikscha-Piloten sorgen dafür, dass die Passagiere durch den Wald, nach Speyer, auf den Friedhof, über die Spargelfelder oder dahin, wo sie früher gelebt haben, sicher und schmerzfrei gefahren werden. Die Senioreneinrichtungen in Dudenhofen und Harthausen werden einmal wöchentlich angefahren, um die, die einen Termin haben, für einen Ausflug abzuholen, der oft zur Zeitreise wird.

Erweiterung des Projekts möglich

„Das einzige Problem war der notwendige Schutzraum für die Rikscha“, erklärt Kreckel die lange Suche nach dem geeigneten Standort. Zuletzt hat sie demnach in einem abgelegenen Haus im Dorf gestanden, das nicht einmal mit dem Auto erreichbar war.

Jetzt hat die Rikscha-Gruppe einen stabilen Unterstand anschaffen können, der auf dem Kirchengelände seinen Platz gefunden hat. Möglich wurde es durch Spenden und Zuschüsse der Bürgerstiftungen Dudenhofen und Harthausen, dem Elisabethenverein und der Frauengemeinschaft Dudenhofen sowie der Verbandsgemeinde.

„Jetzt können wir auch Menschen zum Gottesdienst oder zum monatlichen Seniorennachmittag im Kirchen-Treffpunkt Hoffnung und wieder zurück bringen“, freut sich Krekel über die ab sofort mögliche Erweiterung des Projekts, das diejenigen, die Fußwege nicht mehr schaffen, wieder vermehrt am Dorfleben teilhaben lässt.

Für Rikscha-Pilot Hubert Kappner ist es das schönste, „wenn die Augen der Passagiere zu leuchten beginnen“. Der „Babyboomer“ möchte denen etwas zurückgeben, „die uns Leben und Wohlstand geschenkt haben“.

Kontakt

Anmeldung für eine Rischka-Fahrt unter Telefon 017653941912 oder per E-Mail an rikscha@ev-gemeinde-dudenhofen.de.

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