Speyer Hinten dicht und vorne treffen
«Dudenhofen.» Am morgigen Sonntag, 15 Uhr, kommt es in der Fußball-Verbandsliga Südwest zum Spitzenspiel zwischen dem FV Dudenhofen und Gastgeber SV Gonsenheim. Es ist auch das Duell zweier Oberliga-Absteiger.
Personell wird sich beim FV Dudenhofen nicht viel im Vergleich zur Vorwoche verändern. Moritz Stock und Dominic Himmighöfer fehlen weiterhin krankheitsbedingt. Auch die Langzeitverletzten Michael Bittner, Andreas Lange und Steffen Litzel kehren noch nicht zurück in den Kader. Die Gonsenheimer belegen aktuell Platz drei in der Tabelle, sind punktgleich mit dem FVD. Im Verbandspokal setzte sich die Truppe von Trainer Christian Lüllig gegen den SVW Mainz erst nach Elfmeterschießen durch. Bester Torschütze des Oberliga-Absteigers ist Dennis Merten, der bisher vier Treffer verbuchte. In der abgelaufenen Oberliga-Spielzeit entschied der FVD das Spiel an der Iggelheimer Straße knapp für sich. In Gonsenheim schaffte es der Verbandsliga-Meister von 2017 trotz 30-Minütiger Überzahl nicht, das Resultat positiv zu gestalten – damals zum Wiederholten Male. „Unser Trainer Christian Schultz hat dort glaube ich erst einmal gewonnen, das war dann auch noch unverdient“, erklärt Spielleiter Florian Kober. Trotzdem zeigt er sich zuversichtlich: „Die Serie der sieglosen Spiele in Gonsenheim soll jetzt reißen“, so Kober. Er erinnert sich an „kampfbetonte Spiele“ in der Oberliga gegen den SVG. Eine Klasse tiefer sieht er in Gonsenheim einen der Top-Favoriten auf den Aufstieg. „Sie haben eine bärenstarke Mannschaft“, weiß der Sportliche Leiter der Pfälzer. Er warnt vor allem vor der gefährlichen Offensive: „Sie sind vor dem Tor eiskalt.“ In der laufenden Runde konnte der FVD durch gute Spiele und starke Ergebnisse bereits Selbstvertrauen tanken. Jetzt kam auch noch das Weiterkommen im Verbandspokal gegen den TB Jahn Zeiskam dazu: „Wir haben guten Fußball gezeigt. Am Selbstvertrauen sollte es wirklich nicht scheitern“, so Kober im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Zudem versicherte er: „Wir werden alles reinwerfen, um dort zu gewinnen. Trotzdem brauchen wir eine Leistungssteigerung im Vergleich zu den bisherigen Spielen, um in Gonsenheim bestehen zu können.“ Die Devise lautet: „Hinten nichts zulassen und dann schnell umschalten. Und dann aber vorne halt die Dinger auch reinmachen“, sagt er mit Blick auf den zuletzt großzügigen Umgang beim Verwerten von Torchancen.