Jugend trainiert für Olympia RHEINPFALZ Plus Artikel Hans-Purrmann-Gymnasium mit Turnen und Volleyball beim Bundesfinale in Berlin

Der Stolz des Hans-Purrmann-Gymnasiums Speyer und des TV Schwegenheim: die Turnerinnen.
Der Stolz des Hans-Purrmann-Gymnasiums Speyer und des TV Schwegenheim: die Turnerinnen.

„Sensation ist perfekt, dritter Platz“, nannte Lehrer Sven Laforce das Abschneiden des Purrmann-Gymnasiums Speyer beim Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia.

Dabei lag in Berlin ein eng getakteter Zeitplan hinter den Mädchen: „7 Uhr Aufstehen, 7.30 Uhr Frühstück, 8.15 Uhr Frisuren, 9.45 Uhr Abfahrt, 10.30 Uhr Ankunft, 11 Uhr Besprechung, 11.15 Uhr Erwärmung, 11.35 Uhr Wettkampfbeginn“, zählte Laforce auf. Im Standweitsprung belegten die Speyererinnen den zweiten Platz unter allen Bundesländern: „Wir sind sehr gut reingekommen.“

Im Stangenklettern trotzten die Unter-14-Jährigen aus dem Purrmann zwei Disqualifikationen. Reck, Rad links und rechts, Grätschsprung, Schwebebalken, Handstandabrollen, Strecksprung mit halber Drehung, Rolle rückwärts durch flüchtigen Handstand, Synchron mit Schattenrollen, Hockwenden, als Paar, eine Staffel 18 Meter hin und zurück in 40,591 Sekunden, all das zählte zum Programm.

Unterhaching siegt

Elisa Neubauer, Anna Streb, Linda Steiger, Alia Kraus und Valentina Amaral Berner traten an. Am Ende gewann Unterhaching mit sieben Punkten vor Dortmund (zwölf) und Speyer (18). Kassel lag gleichauf dahinter. Den Ausschlag gaben die besseren Gerätebahnen, dass das HPG in neun Jahren erstmals die Hessinnen besiegte. „Super tolles turnerisches Ergebnis, aber die Sonderübungen haben uns zu schaffen gemacht“, so der Betreuer: „Ich bin total zufrieden mit diesem Team.“ Dabei fehlte Trainerin Conny Wolff vom TV Schwegenheim wegen Krankheit: „Der Vorzeigeverein kann stolz sein. Jetzt gilt es, Berlin zu genießen.“

Für die U18-Volleyballerinnen der Schule geht es am Donnerstag mit den Spielen um die Plätze 13 bis 16 weiter. Enttäuschung machte sich zunächst nach den Niederlagen gegen Baden-Württemberg, Bremen sowie Hessen breit. Eine Führung durchs Gefängnis der Staatssicherheit der ehemaligen DDR schloss sich an. Am Donnerstag geht’s in den Friedrichstadtpalast und am Freitag nach einem Berlin-Tag zur Abschlussfeier.

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