Waldsee
Fußball: Aufsteiger ASV wieder im Training
Die grün-weißen ASVler schafften nach dem Abstieg in die C-Klasse die sofortige Rückkehr in der abgebrochenen Runde – und wollen jetzt natürlich nicht mehr runter.
„Es ist faszinierend“, sagt Waldsees Spielleiter Alex Krieger und meint damit, dass die Aufstiegsmannschaft auch in der kommenden Saison fast gänzlich zusammenbleibt. Bemerkenswert ist das deshalb, weil Waldsee auch nach dem Fall in die C-Klasse nur einen Abgang verzeichnete, so wie jetzt auch wieder.
Maik Schlapmann verlässt den Verein zwar ausgerechnet in Richtung Rivale TuRa Otterstadt. Dafür verstärkt sich der ASV seinerseits mit Philip Pal und Jannik Vogt aus dem Nachbardorf.
Realistische Einschätzung
Spielleiter Krieger sieht der neuen Runde realistisch entgegen: „Ziel eines Aufsteigers sollte es immer sein, die Klasse zu halten und dort Fuß zu fassen“, sagt er im Gespräch mit der RHEINPFALZ und betont auch den spürbaren Unterschied zwischen C- und B-Klasse.
Krieger: „In der B-Klasse ist einfach mehr Zug drin.“ Damit meint er aber nicht, dass sich die Liga C als eine reine Spaßveranstaltung erwies. Gerade mit Mitaufsteiger ASV Speyer, aber auch mit dem ASV Schwegenheim oder SV Freisbach lieferte sich Waldsee bis zum Abbruch ein enges Rennen um die Aufstiegsplätze.
Freiwilliges Training
Am Ende kam der ASV auf den besseren Quotienten. Schon seit einigen Wochen, seit der Freigabe von Training in Kleingruppen, bietet ASV-Coach Eduard Fahrad freiwillige Einheiten an. „Am Anfang war das Stationstraining in Zweier- und Fünfer-Gruppen“, berichtet Krieger. Mittlerweile ist das normale Training im Team wieder erlaubt.
Doch Training und Spielpraxis sind noch mal zwei gänzlich unterschiedliche Dinge, weiß Krieger: „Wieder in den Flow zu kommen, wird brutal schwer. Wir müssen das erste Testspiel abwarten.“ Doch ein Anfang ist gemacht für den Aufsteiger. Am Montag stieg das erste richtige Training der Sommervorbereitung.