Speyer FDP Speyer: Shuttlebusse müssen wieder fahren

Die Liberalen fordern sie wieder: kleine Shuttle-Busse als Zubringer.
Die Liberalen fordern sie wieder: kleine Shuttle-Busse als Zubringer.

Die Speyerer FDP fordert die Wiedereinführung der kleinen Shuttlebusse mit alternativen Antrieben bei der Neuvergabe des Busverkehrs 2023 . Das hat der Fraktionsvorsitzende der Liberalen, Mike Oehlmann, mitgeteilt. In dem bis Sommer 2021 zu erarbeitenden Konzept müsse der von Bürgern und vom Innenstadthandel gewünschte klassische Shuttle wieder berücksichtigt werden. „Mit den von uns seit langem geforderten und neu zu gestaltenden Park & Ride-Flächen am Stadtrand und einer vernünftigen und kurzen Taktung – auch mit Einbezug des Plaiad-Geländes – stellt dieses ein einzigartiges Angebot dar, das auch den stationären Innenstadthandel unterstützen und erfolgreich in die Zukunft führen wird“, ist Oehlmann überzeugt. Der „City-Shuttle“ sei in diesem Konzept kein klassischer ÖPNV, sondern ein Zubringer zur Innenstadt und gehört zur Gesamtstruktur „Einkaufsstadt Speyer“.

Parallel muss aus Sicht der Liberalen der Postplatz „attraktiv und mit großzügiger Nutzfläche gestaltet werden“. Nur eine Straßenführung soll von der Gilgen- in die Karmeliter- und Maximilianstraße führen. Eine integrierte und der Einbahn-Fahrtrichtung entgegengesetzte Bus- und Taxi-Spur soll ermöglichen, dass die von der Maximilianstraße kommenden Busse und Taxen hier in die Gilgen- und Bahnhofstraße wieder einfahren können, schlägt Oehlmann vor. Eine Verlagerung der Haltestellen vom Postplatz an den Postgraben und den Hauptbahnhof würden eine solche Umsetzung möglich machen. Eine Einbahnstraßenregelung oder gar Sperrung der Gilgenstraße für den gesamten Individualverkehr wird „in keiner Weise von den Liberalen unterstützt, weil keinerlei sinnvolle Alternativen für die Umleitung des Verkehrs bestehen“. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses Anfang Oktober hat, wie berichtet, der Verkehrsexperte Mathias Schmechtig (Kassel) dringend vom Shuttle abgeraten: Es brauche mehr Fahrzeuge, sie seien „Werkstatt-anfällig“ und es gebe kaum noch Anbieter für das „Nischenprodukt“.