Speyer Erfolgreich ausgewichen

Umarmung: Jennifer Christ (links, HSG Dudenhofen/Schifferstadt) gegen Susanne Höhne (HSG Lingenfeld/Schwegenheim).
Umarmung: Jennifer Christ (links, HSG Dudenhofen/Schifferstadt) gegen Susanne Höhne (HSG Lingenfeld/Schwegenheim).

«Hassloch.»Die HSG Lingenfeld/Schwegenheim hat die HSG Dudenhofen/Schifferstadt im fairen Pfalzliga-Derby im Ausweichquartier Haßloch gestern 27:23 (12:10) geschlagen. Damit tauschten sie die Tabellenplätze: Lingenfeld/Schwegenheim ist Zehnter, Dudenhofen/Schifferstadt Elfter.

Von Anfang entwickelte sich das erwartete Ringen um wichtige Zähler für den Klassenverbleib. In Durchgang eins hatte mal die eine, mal die andere Mannschaft mit bis zu zwei Toren die Nase vorne. Die Gäste starten bis zum 8:6 besser, bewiesen Geduld im Angriff und machten Druck. Mit einer kurzzeitigen, offensiveren Abwehr brachte Lingenfeld/Schwegenheim die andere HSG aus dem Rhythmus. Zudem häuften sich die technischen Fehler. Die Rückraumreihe Janina Luickx, Vanessa Haag und Ulla Eppel entwickelte eine enorme Torgefahr. Allerdings schied Haag verletzt aus (23.). „Die Mannschaft hat taktisch sehr diszipliniert gespielt“, sagte Lingenfeld/Schwegenheims Trainerin Anita Teutsch. Das Team habe versucht, das Tempo herauszunehmen, um den Gegner nicht zu seinem Konterspiel kommen zu lassen. Torfrau Silke Weber reagierte insbesondere auf Würfe von Außen hervorragend. „Wir haben zu viele technische Fehler in der Vorwärtsbewegung produziert und zu viel verworfen“, meinte Gästeverantwortlicher Arnd Bäuerle. Lingenfeld/Schwegenheim baute den Vorsprung auf fünf Treffer aus. Melissa Hoffmann beschattete die überragende Eppel nach dem Seitenwechsel eng. Mit zunehmender Spieldauer verteidigte Lingenfeld/Schwegenheim nicht mehr so konsequent. Dudenhofen/Schifferstadt ging früh zur komplett offensiven Deckung über und arbeitete sich wieder auf zwei Treffer heran. Teutsch ließ ohne Kreisspielerin Fünf gegen Fünf spielen. Gab es die Möglichkeit, noch mehr zu verkürzen, passierten den Gästen vermeidbare Fehler. Marie Garthe und Anne Bechtel setzten die beiden entscheidenden Treffer drauf. Teutsch: „Wir mussten uns die Kräfte einteilen. Und am Ende war die Konzentration wieder zurück.“ Sie lobte die geschlossene Vorstellung der Ihren. „Wir haben es uns selbst schwer gemacht. Unsere Fehlerquote war zu hoch“, lautete Bäuerles Fazit. Dies sei zuletzt alles besser gelaufen. Vielleicht sei seine HSG diesmal zu nervös gewesen. So spielten sie HSG Lingenfeld/Schwegenheim: Weber, Heider (bei zwei Siebenmetern) - Janina Luickx (7/2) Haag (3), Eppel (7), Anne Bechtel (6), Höhne (2) - Lena Luickx (1) - Cairo, Schäffer (1), Carla Bechtel, Garthe (1), Schönrock HSG Dudenhofen/Schifferstadt: Heid, Adar - Scheib (2), Brill, Sandra Bäuerle (3) - Riederer (2), Vogtländer - Weinacht (1) - Christ (4), Oetzel (8/3), Hoffmann (3), Jana Bäuerle Spielfilm: 0:1 (2.), 4:3 (10.), 6:8 (19.), 10:8 (26.), 11:10 (29.), 12:10 - 14:12 (33.), 17:12 (36.), 17:14 (37.), 19:14 (39.), 22:17 (46.), 22:20 (50.), 25:23 (56.), 27:23 - Zeitstrafen: 0/1 - Siebenmeter: 2/2 - 3/3 - Beste Spielerinnen: Weber, Eppel, Janina Luickx, Höhne - Oetzel, Hoffmann - Zuschauer: 50 - Schiedsrichter: Werner.

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