Speyer Ende zufriedenstellend

«München.» Die Damen des TSV Towers Speyer-Schifferstadt haben mit der 65:87 (30:44)-Niederlage bei Burger Estriche Jahn München die Saison in der Zweiten Bundesliga Süd auf dem neunten Tabellenplatz beendet.
„Ich bin zufrieden damit, wie die Mannschaft sich heute gegen einen Play-off-Teilnehmer präsentiert hat. Wir waren ja nur zu siebt. Da hat man dann schon gemerkt dass die Konzentration irgendwann nachlässt“, sagte TSV-Trainer Marcel Kalamorz. Im ersten Viertel war kein Unterschied auszumachen zwischen dem Spitzenteam aus München und den Towers, die lange Zeit um den Klassenverbleib in der Liga kämpften. Im zweiten und dritten Spielabschnitt kamen die Gastgeberinnen ihrer Favoritenrolle nach und zogen davon. Beim Jahn überzeugten dabei Top-scorerin Anna Delafosse (23) und die beiden Nachwuchstalente Emily Bessoir (22) sowie Leonie Fiebich (17). „Das Ergebnis war natürlich verdient. Aber es war etwas zu hoch. Wir haben zwei, drei Entscheidungen getroffen, die nicht gut waren. Und so eine starke Mannschaft wie München nutzt das sofort aus“, erklärte Coach Kalamorz: „Unsere jungen Spielerinnen haben noch mal viel Einsatzzeiten bekommen und ihre Sache gut gemacht.“ In den zehn Schlussminuten wechselten beide Teams nochmals munter durch, und Speyer-Schifferstadt entschied das Viertel für sich, ohne die Oberbayerinnen noch zu gefährden. Mit Philippa Faul (19), Kathryn Verboom (16), Sophie Weckström (11) und Annika Netter (10) trafen gleich vier Towers zweistellig. Alle sieben Spielerinnen trugen sich in die Korbschützenliste ein. „Ich bin insgesamt sehr zufrieden. Wir haben die Klasse gehalten, und die gesamte Mannschaft hat sich das auch redlich verdient. Die Jungen haben sich gut entwickelt, und die Erfahrenen haben ihre Erfahrung gut weiter gegeben“, teilte Kalamorz mit. Entscheidend wirkten sich die Erfolge gegen die direkten Konkurrenten nach der Weihnachtspause aus. Großer Anteil kam auch Neuzugang Weckström zu. Die Finnin kam Anfang 2018 und half der Mannschaft auf Anhieb. Kalamorz: „Sophie war ein Jackpotgewinn für uns. Sie hat spielerisch wie menschlich super zu uns gepasst. Da hat sich was entwickelt und kann sich weiterentwickeln. Wenn das Team zusammenbleibt, dann sieht die Zukunft gut aus.“ In den nächsten Wochen feilen die Towers intensiv am Kader für die neue Zweitligarunde. So spielten sie TSV Towers Speyer-Schifferstadt: Faul (19), Verboom (16), Weckström (11), Netter (10), Tasnimm Akele (6), Ruf (2), Yasminn Akele (1).