Speyer Ein Trainer findet immer ein Haar in der Suppe

«Worms.» Oberligist TuS Mechtersheim steht vorzeitig im Endspiel des Eichbaum-Cups bei der TSG Pfeddersheim (Sonntag, 17 Uhr). Der Gegner steht noch nicht fest.

Denn nach dem 5:2 (3:0) am Dienstagabend über den klassentieferen TSV Gau-Odernheim verdrängt niemand mehr Mechtersheim von Vorrundengruppenplatz eins. Stefan Herzner, Kevin Selzer mit einem direkt verwandelten Freistoß, Georg Ester und wie schon am Sonntag Salvatore Saito trafen zum 4:0, Dennis Sommer mit seinem ersten Tor nach Verletzungspause nach dem 4:2 zum Endstand. „Es war eine relativ deutliche Geschichte“, sagte TuS-Trainer Ralf Schmitt im Gespräch mit der RHEINPFALZ: „Wir haben kontrolliert. Es hat mir besser gefallen als am Sonntag. Wir haben dominiert.“ Als Haar in der Suppe machte er neben weiteren ausgelassenen Möglichkeiten („Da ist noch Luft nach oben“) die beiden leichtfertig hergegebenen Gegentore aus. Klar, er habe gewechselt. Die rechte Seite lief mit Dustin Demmerle und Lorenz Maaßen neu formiert auf: „Daran will ich es aber nicht festmachen.“ Vor dem 1:4 habe Mechtersheim einen Ball unnötig ins Zentrum befördert, beim nächsten Gegentreffer trotz Fouls am Torwart nicht nachgesetzt. Von Frühform sprach Coach Schmitt nicht: „Wir wissen das richtig einzuschätzen.“ Die Leistung von Sonntag reiche nicht. Die Römerberger traten nicht in Bestbesetzung an. Neben den verletzten Sven Fischer und Yasin Özcelik fielen kurzfristig Torjäger Eric Veth (blauer Zeh) und Claus Bückle aus, der ein Ziehen im Gesäßmuskel verspürte. Auch Shun Kuroyanagi passte. Der zweite Japaner, Kazuaki Nishinaka, vergab noch einen Elfmeter. Lob gab’s für Saito. Schmitt: „Er war richtig gut. Er war schon im Training gut, und so spielt man dann ja meistens auch.“ Er müsse sich aber noch defensiv steigern.

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