Speyer Duell der Absteiger

«Dudenhofen». Verbandsligist FV Dudenhofen empfängt heute, 17.30 Uhr, Ligakonkurrenten SV Morlautern. Beide sind in der vergangenen Runde zusammen aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar abgestiegen.
Dort trafen die Mannschaften in zwei Spielen aufeinander. Das erste verlor der FVD zu Hause 0:2. Beide Treffer fielen im ersten Durchgang. Im Rückspiel gelang dem FV Dudenhofen ein Auswärtssieg beim SVM. Damals fielen zwei Treffer durch Eigentore der Gastgeber, einen steuerte Christopher Koch zu. Der Sportliche Leiter des FV Dudenhofen, Florian Kober: „Es waren immer sehr enge Spiele auf Augenhöhe gegen Morlautern.“ Ebenfalls erfolgreich vor dem Tor war in diesem Spiel der SV-Schütze Erik Tuttobene. Zusammen mit Shkodran Rexhaj (ehemals TuS Mechtersheim) führt er die vereinsinterne Torjägerliste an. Jeweils zehnmal traf das Offensivduo in dieser Saison. In den jüngsten beiden Spielen überzeugte der SV dagegen nicht. Gegen den ASV Fußgönheim spielte die Elf nur 2:2, gegen Aufsteiger SV Steinwenden 1:1. Auch Dudenhofen bespielte beide Gegner und war jeweils am Ende siegreich. Ein Erfolgserlebnis feierte Morlautern trotzdem: Im Verbandspokal steht die Mannschaft von Trainer Daniel Graf im Viertelfinale. Ein Vorteil für Morlautern, dass sie keine Englische Woche hatten? Dudenhofen musste im Pokal unter der Woche gegen den TuS Altleiningen ran. „Natürlich hat Morlautern da einen kleinen Vorteil. Wir haben gestern im Training regeneriert, sodass wir Vollgas geben können“, so Kober. Was das Personal angeht, sieht es in Dudenhofen weiterhin nicht gut aus. Michael Bittner trainiert zwar wieder mit der Mannschaft, sein Einsatz ist aber keineswegs sicher. Daniel Eppel und Moritz Stock könnten aber zurückkehren. Dass Rami Zein nach seiner Zerrung wieder dabei ist, sei laut Kober „eher unwahrscheinlich“. „Die U23-Spieler, die dabei sind, machen einen guten Job“, teilt Kober mit. Von Morlautern hat der Spielleiter eine hohe Meinung: „Sie spielen sehr guten Fußball. Wir wissen, dass wir eine Top-Leistung brauchen.“ Drei Siege in Folge geben dem FVD Rückenwind: „Wir sind zufrieden, haben ideal gepunktet und wollen das auch weiterhin tun. Es wird aber extrem schwer“, erklärt Kober.