Speyer Drei Titel

Köln. Am Wochenende starteten die Masters des WSV Speyer bei den 31. Internationalen Deutschen Meisterschaften über „Lange Strecken“ in Köln. Wie erwartet sicherten sich Karsten Dellbrügge, Thomas Ligl und Christof Groh die Meistertitel in ihren Altersklassen.
Karsten Dellbrügge (Altersklasse 50) über 1500m Freistil in 18:19,25 Minuten, Thomas Ligl (AK 50) über 200m Brust in 2:42,00 min und Christof Groh (AK 40) über 200m Rücken in 2:25,05 min wurden unangefochten Internationale Deutsche Meister. Heiko Zinsmeister (AK 40) erkämpfte sich über 200m Brust in 2:48,71 min den vierten Platz. Bei den Staffeln über 4x200 m Freistil und 4x100m Lagen in der Altersklasse D (160-199 Jahre) trafen die Männer dagegen auf sehr starke Konkurrenz aus der Schweiz, die sich über die Lagendistanz in neuer AK-Weltrekordzeit von 4:08,98 min den Titel sicherte. So wurden die Speyerer als bester Deutscher Verein mit einem neuen deutschen Altersklassenrekord in 4:28,05 min „nur“ Zweiter. Im Freistilwettbewerb schwammen sie hinter den Schweizern vom AMT Zürich, die wieder mit AK-Weltrekord in 8:15,08 min gewannen, und der SG Wuppertal in 9:02,36 min auf den Bronzerang. Die Frauen boten durchweg gute Leistungen. Johanna Sievers (AK 30) wurde als älteste in ihrer Altersklasse über 800m Freistil in 11:05,04 min knapp geschlagen Fünfte, und über 400m Lagen in 6:05,19 min Sechste. Birgit Emming (AK 50) erreichte über 800m Freistil in 12:29,73 min Position neun, Nicole Spickermann (AK 45) landete über 200m Rücken in 3:08,96 min bei starker Konkurrenz auf dem zwölften Platz. Die Mixed-Staffeln in der AK E (200-239 Jahre) in der Besetzung Dellbrügge, Ligl, Emming, Spickermann belegten jeweils Platz vier. Bei der 4x200m Freistilstaffel (10:08,55 min) konnte Karsten Dellbrügge trotz imposanter Aufholjagd die Mannschaft von SC Wiking Herne (10:04,08 min) nicht mehr erreichen. Bei der 4x100m Lagen (5:06,46 min) noch an Position drei liegend musste sich Nicole Spickermann dem Schlussschwimmer Ben Kruppa der BSC Robben aus Berlin, der von hinten „angeflogen“ kam, geschlagen geben. „Für uns ist alles unter 5:10 min eine Super-Zeit“, sagte Coach Thomas Ligl. Im letzten Wettkampf über 400m Freistil belegte Dellbrügge gegen starke Konkurrenz in 4:40,39 min hinter Michael Prüfert von der SG Dortmund den Silberrang. Im Medaillenspiegel landete der WSV auf Platz 20 von über 238 Vereinen. (rhp)