Speyer Dienstjubiläum: Peter Eberhard für 40 Jahre geehrt

DUDENHOFEN

. Es hätte auch alles ganz anders kommen können: Denn Peter Eberhard hatte im Jahr 1976 nicht nur die Möglichkeit, die Laufbahn als Forstbeamter einzuschlagen, sondern auch noch die Option, im Kaufhof in Köln anzufangen. „In der Damenoberbekleidung“, wie er am Montag bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus von Dudenhofen erzählte. Dort feierte er mit mehr als 20 Weggefährten aus der Forstverwaltung und Kollegen aus der Verbandsgemeindeverwaltung, dass er seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst arbeitet. Kleine Erklärung: Die (früher verpflichtende) Bundeswehrzeit zählt zu den Dienstjahren dazu. Bis 2009 war der Dudenhofener Forstingenieur Eberhard im und rund um den Wald beschäftigt: Erst in den Forstämtern Dahn und Schönau, wo er das Privatwaldrevier „Wasgau“ und sechs Forstbetriebsgemeinschaften betreute, ab 1991 dann in der Heimat, im Forstrevier Dudenhofen, zu dem die alte Verbandsgemeinde Dudenhofen und Römerberg gehörten. „Das war eine sehr schöne Zeit“, sagt Eberhard über die 18 Jahre. „Ich habe immer viel gestalten dürfen.“ Manfred Scharfenberger, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen, erinnerte daran, dass Eberhard den Walderlebnistag in Hanhofen, den Weihnachtswaldbasar in Dudenhofen und die Brennholzversteigerung in Harthausen eingeführt hat: „Wenn man das miterlebt, ist man versucht, einen Ster Holz mitzusteigern – selbst, wenn man Gasheizung hat.“ 2009 hat der Christdemokrat Eberhard dann den Bürotisch gewechselt. Bis Mitte 2014 leitete er als Bürgermeister die Verbandsgemeinde Dudenhofen, nach der Fusion wurde er hauptamtlicher Beigeordneter der neuen Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen. Das Ehrenamt des Ortsbürgermeisters übt der 60-Jährige bereits seit 2009 aus. Scharfenberger hob hervor, dass Eberhard neben Job und Ehrenamt in vielen Vereinen – wie dem Waldbauverein Ganerb, dem Verein für Heimatgeschichte und Heimatkultur, Kolpingsfamilie und Natur- und Vogelschutzverein – mitwirkt. Nicht nur die Verbandsgemeinde, auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (per Urkunde) und der Personalrat (kurz und knackig: Dominik Bossert) sagten dafür: Dankeschön. (snr/Archivfoto: Lenz)

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