Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Die Meisterspieler des FV Dudenhofen

Am Ziel: FV Dudenhofen feiert nach dem Sieg gegen VfR Baumholder Titel und Oberligarückkehr.
Am Ziel: FV Dudenhofen feiert nach dem Sieg gegen VfR Baumholder Titel und Oberligarückkehr.

Trainer Kevin Hoffmann denkt an alle, die auf dem Rasen zu Meisterschaft und Aufstieg beitragen – vom Dauerbrenner über seine Zauberfüße bis zu den Aushilfen.

Der Ausflug mit den Meisterjungs und Oberligaaufsteigern des FV Dudenhofen nach Mallorca war gestern. Es lebe der Familienurlaub. Am 25. Juni beginnt schon wieder die Vorbereitung. Und dazwischen findet Trainer Kevin Hoffmann auch noch Zeit, sich mit den Thesen, Bemerkungen, Fragen unserer Zeitung zu seinen Spielern, aufgelistet nach der Zahl der Einsätze, auseinanderzusetzen. Los geht’s mit dem eigenen Bruder.

Sven Hoffmann (These: „Der aggressive Leader hat es besonders schwer“); Trainer Kevin Hoffmann: „Er hat es mir leicht gemacht. Er geht immer ans Limit, auch im Training, geht voran. Er ist unser Kassenwart und treibt die Strafen ein, wenn mal die Bälle nicht aufgepumpt sind.“

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Stehen und sitzen für den Erfolg: Kapitän Marvin Sprengling (links) und Trainer Kevin Hoffmann.
Meinung

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FV Dudenhofen ist mehr als ein Fußballklub

Yannis Albrecht („Der Turm in der Schlacht“): „Ja, das passt. Offensiv ist er bei Standards präsent. Für einen 23-Jährigen bringt er schon viel Erfahrung mit.“

Lukas Metz („Vielleicht der am meisten Unterschätzte“): „Bei ihm bin ich voll des Lobes. Er ist unser Dauerbrenner und der beste Rechtsverteidiger der Region.“

Thomas Meier („Die Torquote hat abgenommen“): „Das ist normal, dass es auch mal schwächere Phasen gibt. Er ist der Kabinen-DJ. Mir gefällt’s, was er bringt.“

Felix Heimgärtner („Aufsteiger der Saison“): „Passt, wir müssen ihn schützen. Erst haben wir ihn ab der 60. Minute gebracht, dann von Anfang an.“

Michael Bittner („Was hat er mit Marvin Sprengling nach dem Abpfiff immer an der Außenlinie die Köpfe zusammenzustecken?“): „Er ist fußballverrückt und sehr selbstkritisch. Ich denke, sie sprechen über das Spiel. Er ist nie zufrieden. Kandel bekommt einen super Spieler und Typen. Kandel wird langsam zum FV Dudenhofen II.“

Tim Lange („Darf er auch in der Oberliga als Skilehrer arbeiten?“): „Er steht uns leider nur noch in den ersten zwei Spielen zur Verfügung. Dann studiert er im Ausland. Ob er spielt, wenn er mal hier ist, werden wir sehen.“

Marvin Klehr („Bekommt der Trainer Kontinuität in sein Spiel?“): „Es ist ein Segen, ihn trainieren zu dürfen. Er ist hochtalentiert, was für ein linkes Füßchen. Marvin Sprengling hat zu mir gesagt, dass er Sechser spielt, damit Marvin Klehr auf die Zahn kann. Er hat aber auch schon Linksverteidiger gespielt. Er geht den nächsten Schritt.“

Marvin Sprengling („Beste Schusstechnik der Liga“): „Ja und der beste Spieler der Verbandsliga ist er auch, ein richtiger Kapitän. Er wollte Meister werden und hat das von Anfang an auch gesagt. Ich bin stolz, ihn zu trainieren.“

Sanel Catovic („Top-Verpflichtung“): „Er war ein ganz, ganz wichtiger Baustein, auch wenn es mal ein unangenehmes Gespräch gibt. Er ist ein Mentalitätsspieler. Er hat kein Trainingsspiel verloren.“

Marvin Gebhard („Er ist 2025/26 die Nummer 1“): „Stammspieler gibt’s nicht. Im Moment haben wir wegen Verletzungen überhaupt keinen Torwart. Er hat eine brutale Entwicklung genommen. Er hätte gerne mit mir zusammengespielt.“

Tolga Barin („Das Stehaufmännchen“): „Er hat vor zwei Stunden verlängert. Das hast du jetzt exklusiv. Er ist unser Luka Modric und nicht kleinzukriegen. Er hat kein Kopfballduell verloren. Bei seinem linken Zauberfuß bekomme ich eine Gänsehaut. Er ist flexibel, unsere Allzweckwaffe.“

Julian Scharfenberger („Braucht nicht viel, um ein Tor zu machen“): „Er hat 15 Tore in 21 Spielen gemacht. Ohne die Verletzung hätte ich ihm 25 zugetraut. Er wohnt jetzt auch in Dudenhofen.“

Luca Henrich („Was wäre ohne seine Erkrankung möglich gewesen?“): „Ein absolutes Hochgefühl, es gibt selten einen Spieler, der aus der A-Jugend kommt und dann so prägend wird.“

Pascal Thiede („Wann kommt er zum vierten Mal?“): „Mit unser bester Fußballer. Ein ganz, ganz unangenehmer Gegenspieler.“

Tom Handrich („Wie weit ist er nach seinem Kreuzbandriss?“): „Das war der Wermutstropfen. Er hat Riesenpotenzial und Riesenqualität.“

Albert Jungblut („Wie weit ist er nach seiner Verletzung?“): „Für ihn gilt dasgleiche. Er hat für uns mal russisch gegrillt.“

Luca Teutsch („Muss sein Potenzial ausschöpfen“): „Die Gesundheit hat ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht.“

Conrad Weigel („Der Vielseitige“): „Er hat im Training immer einen Trick drauf, und im Spiel auch. Er kann in der Abwehr, Linksverteidiger und auf der Sechs spielen.“

Eric Häußler („Mann der wichtigen Tore“): „Er kämpft wie ein Löwe, hat lange gewartet und dann zugebissen, ein super Kerl.“

Yannik Sahin („Einer der besten Torhüter der Liga überhaupt?“): „Das war ein ganz wichtiger Transfer. Er hat gezeigt, wie wichtig er ist. Er ist von null auf 100 und hat gleich die Null gehalten.“

Simon Bundenthal („Der ewige Pechvogel“): „Er kennt die Oberliga und steigt jetzt wieder ein. Er macht bei Christian Schultz ein Duales Studium.“

Bastian Patzak („Der Trainer hat von ihm geschwärmt“): „Er war sehr verletzungsanfällig. Wir wünschen ihm jetzt in Büchelberg alles Gute.“

Philipp Schilling („Wie ist sein Zustand?“): „Nach seiner langen Leidenszeit will er wieder zurück.“

Kevin Hoffmann („Wann kommt die Kraft zurück?“): „Die letzten Tage konnte ich es genießen. Für mich ist ein persönlicher Traum in Erfüllung gegangen. Mein Dank gilt dem Vorstand. Jetzt gehen wir in ein weiteres Jahr.“

Der Trainer vergisst auch die Aushilfen mit sporadischer Einsatzzeit nicht, das „Riesentalent“ Dejan Ognjenovic und Roman Reichling. Zu Saisonbeginn verzeichnete Dudenhofen drei Abgänge: Youngster Cedric Fischer, dem die Geduld gefehlt habe, den angenehmen „albanischen Ronaldo“ Lirim Mustafa, der nur spielen wollte, Christopher Koch, „einer meiner besten Kumpels. Ich bin sein Trauzeuge.“ Das Telefonat endet. Das nächste beginnt – mit Hoffmann. Er will unbedingt noch die Keeper Nils Gehrlein und Cedric Gierich erwähnen: „Ich bin ihnen sehr, sehr dankbar.“ In Zeiten der Not auf der Position halfen sie aus, um überhaupt entsprechendes Training zu ermöglichen.

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