Gewichtheben
Deutsche Meisterschaft der Masters: Marc Fechner vom AV 03 Speyer am Start
Den Testlauf für die deutsche-Masters-Meisterschaft Ende März in Leipzig hat Marc Fechner (40) beim letzten Wettkampf der Bundesliga in heimischer Halle des AV 03 Speyer bestanden. Jetzt will er angreifen. Die letzten Trainingstage bis dorthin sind ausschlaggebend. 68 Athleten sind für den Wettbewerb in der Altersklasse 40 bis 94 Kilo gemeldet.
Auf wen Fechner trifft, weiß er noch nicht. „Ich richte den Fokus auf mich selbst und denke, dass das was wird“, glaubt er an die eigene Leistungsfähigkeit. Aus dem gesamten Bundesgebiet reisen Gewichtheber nach Leipzig. Um dorthin zu kommen, packte Fechner erfolgreich die Norm. Im Reißen steht der Domstädter aktuell bei 100 Kilo. Im Stoßen plant er bei der Meisterschaft mit 125 kg.
Fechner am Ziel
„Die 100 Kilo im Reißen waren mein erstes großes Ziel im Training. Das ist so eine magische Zahl“, erzählt Fechner. Diese weiterzuentwickeln hat er sich vorgenommen. Damit nennt der Athlet auch schon das Außergewöhnliche, das den Sport für ihn ausmacht: „Das Besondere ist, dass man konstant stärker wird.
Zum Gewichtheben geriet Fechner vor gut fünf Jahren durch den Einstieg ins Crossfit. Seine Arbeitskollegin Christina Spindler – ebenfalls erfolgreiche Sportlerin des AV 03 – animierte ihn dazu, sich in der Halle dazuzugesellen. Schnell merkte der Master, dass er sich stärker dem Gewichtheben widmen wollte.
Antrieb des Speyerers
„Der Reiz daran ist generell der Kraftsport“, betont Fechner: „Ich finde es interessant, zu erleben, zu welchen Leistungen ein Körper fähig ist, wie viel Gewicht gehoben werden kann.“ Um eine Steigerung zu erzielen, dafür gibt das Trainingspensum den Ausschlag. „Im Moment liegt der Schwerpunkt auf der gezielten Vorbereitung zur Meisterschaft“, sagt Fechner.
Das indessen ist nicht immer so einfach. Als Beamter bei der Kriminalpolizei lassen sich Training und Dienst nicht immer optimal unter einen Hut bringen. Deshalb formuliert der AV-ler sein Ziel für die DM auch vorsichtig. „Es wäre schon gut, bei der Top Drei dabei zu sein“, merkt Fechner an. Er weiß: Das steht und fällt mit der Trainingsmöglichkeit im Vorfeld.
Allzu schlecht sind die Vorboten für Leipzig nicht. Im vergangenen Jahr nahm Fechner schon einmal bei den deutschen Meisterschaften teil und belegte Platz drei. „Ich bin auch sehr nervös und versuche, das noch abzustellen“, verrät er eine derzeitige Schwachstelle. Am 20. März geht die Reise los. Über die DM hinaus äußert Fechner nur einen Wunsch, auf den er hinarbeitet: „Stärker werden, das ist immer die Zielrichtung.“