Speyer Dann waren es vier

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Die Römerberger werden bei der Kommunalwahl am 26. Mai die Wahl zwischen vier Kandidaten für das Ortsbürgermeisteramt haben: Der Mechtersheimer Erich Miller will als parteiloser Kandidat antreten.

Die nötige Anzahl von mindestens 60 Unterstützerunterschriften hat Miller laut Verbandsgemeinde-Büroleiter Stefan Schall eingereicht. Laut Miller waren es sogar 113. „Es wird immer weniger für Römerberg gemacht“, erklärt der 63-jährige Mechtersheimer seine Beweggründe zu kandidieren. „Der Zusammenschluss mit der Verbandsgemeinde Dudenhofen war denkbar schlecht für uns.“ Er habe außerdem den Eindruck, dass Vorschläge nur noch für gut befunden würden, wenn sie von Parteien kämen. Miller ist 63 Jahre alt und im Ruhestand. Zuvor war nach eigenen Angaben Generalvertreter für einen Versicherungskonzern. Er ist geschieden und hat zwei erwachsene Kinder. In Mechtersheim ist er im Karnevalverein aktiv und unter anderem als Büttenredner bekannt. In seiner Facebookgruppe hat Miller „Forderungen und Visionen“ formuliert: Unter anderem wünscht er sich eine Seniorenresidenz für jeden Ortsteil. Auch ein Senioren-Shuttle für Einkaufsfahrten soll es geben. Mit Konventionalstrafen soll ein baldiger Abschluss der Kreisbad-Sanierung erreicht werden. Für eine Ortsumgehung pocht er auf einer schnellen, bezahlbaren Lösung. Eine weitere Forderung sind getrennte Amtsblätter für Dudenhofen und Römerberg. Die Aufnahme von Asylbewerbern würde Miller gerne „auf das gesetzliche Minimum“ beschränken. Außer Erich Miller haben Mathias Müller (CDU), Matthias Hoffmann (Grüne), Markus Weis (Parteiloser für die FDP) angekündigt, für das Amt des Römerberger Ortsbürgermeisters zu kandidieren.

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