Motorsport
Cuntz-Team startet in die Saison
So befindet sich auch das in Speyer ansässige Team Cuntz Motorsport bereits in den Startlöchern, um beim Saisonauftakt des BMW 318ti-Cup sowie BMW Challenge-Cup am Wochenende anzutreten. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen mit dem früheren Formel-1- und DTM-Piloten Timo Glock, der erneut am Steuer des 140 PS fassenden Boliden sitzt.
Glocks Wunsch
Dabei peilt Glock wie 2023 einen Podiumsplatz an. Das schaffte er in den beiden Rennen auf dem schnellen 4,574 Kilometer langen, 17 Kurven umfassenden Hochgeschwindigkeitskurs als Sechster und Zweiter. Einfach wird es nicht. Glock (42) kommentiert zwischen den Rennen Formel 1 in Melbourne aus dem Studio in München.
„Wir freuen uns, dass er dies möglich gemacht hat. Denn er ist ein Zugpferd für die BMW-Serie“, so Marketing-Manager Patrick Schleich. „Als sie gesagt haben, sie können das vom Zeitplan her flexibel nach mir gestalten und es jemanden gibt, der mich fährt, wodurch ich mich ins Auto reinlegen und pennen kann, habe ich gesagt, gut, wieso nicht?“, so Glock.
Nicht rumhängen
„Bevor ich den ganzen Tag da rumhänge, fahre ich lieber in Hockenheim die Rennen mit“, sagte Glock. Ein Vorteil ist, dass er am Donnerstag einen zweiten Test im durchaus kniffligen Auto, das einen speziellen Fahrstil verlangt, absolvierte. „Timo ist höchst motiviert. Er hat große Lust und viel Spaß dabei“, so Teamchef Niklas Petri, der von Glock positives Feedback erhielt.
„Wir sind guter Dinge. Wir hoffen auf keinen Regen und dass Timo aufs Podest fahren kann. Der Traum wäre natürlich der erste Sieg für das Team“, so Petri. „Ich habe auch noch eine Rechnung mit Sebastian Vollak offen“, meint Glock über den Seriensieger. Neun Piloten starten in den sechs von Cuntz vorbereiteten Fahrzeugen.
Drei Talente
Dabei wollen auch einige Talente Fuß fassen. So treten Loris Scheider (Lahnstein), Sohn des zweimaligen DTM-Siegers Timo Scheider sowie die Luxemburger Gil Linster und Pol Leytem an, die erstmals die komplette Serie bestreiten. „Es freut uns sehr, dass sie über uns den nächsten Schritt im Motorsport machen wollen“, so Petri.
Dazu zählen auch die Routiniers Jürgen und Marco Grimm (beide Schifferstadt) sowie Christian Schick (Speyer). „Besonders Marco trauen wir in seiner dritten Saison einiges zu“, meint Petri. Letztgenannter plant mit Andreas Müss (Bad Dürkheim) und Michelle Grimm (Schifferstadt) auch einen Start beim Challenge Cup.
„Ich bin sicher, dass sie sich in die Serie einfinden und sich steigern. Wichtig ist für uns als Team, dass möglichst alles heil bleibt“, meinte Petri auch mit Blick auf das nächste Rennen in vier Wochen: „Das wäre für einen kompletten Neuaufbau eines Fahrzeuges schwierig.“ Hockenheim sei ein Heimspiel, und deshalb was Besonderes“, betont Schleich.