Speyer Closwegbrücke: Böschungstreppe nicht zusätzlich gesichert

Böschungstreppe: an der Closwegbrücke.
Böschungstreppe: an der Closwegbrücke.

Seit einigen Wochen rollt der Verkehr wieder über die Closwegbrücke, die über der B39 den Stadtteil Vogelgesang mit der Innenstadt verbindet. Das freut auch den Stadtteilvereins Speyer-Süd, der jedoch eine Gefahrenstelle ausgemacht hat.

Dieter Ludwig ist schon einige Male mit seinem Auto über die neue Closwegbrücke gefahren. Dabei ist dem zweiten Vorsitzenden des Stadtteilvereins Speyer-Süd etwas aufgefallen: „An der Nordseite in Richtung Stadt auf der linken Seite“ sei eine große Öffnung zwischen Brückengeländer und angrenzendem Grundstück vorhanden. Dort führt eine schmale Treppe zur B39, die „mit Sicherheit nicht für den allgemeinen Fußgängerverkehr gebaut worden ist“. Nebendran führe ein Abhang zur Bundesstraße. Ludwig findet: Das ist eine Absturzgefahr etwa für Kinder oder leichtsinnige Fußgänger. „Dieser Zustand sollte schnellstmöglich geändert werden“, sagt er. Eine Absperrung könne Abhilfe schaffen.

Der für die Brücke zuständige Landesbetrieb Mobilität (LBM) erklärt auf Anfrage, es handle sich um eine Böschungstreppe, „die nur für das Betriebs- und Prüfpersonal vorgesehen ist“. In der Regel sei dort auch Beschilderung angebracht, die darauf hinweise, dass es sich um einen Dienstweg handle. Ob diese Beschilderung an der Closwegbrücke noch angebracht werden müsse, wolle man überprüfen. „Eine gesonderte Absicherung ist hier nicht geplant und wird normalerweise selbst bei Autobahnbrücken nicht vorgesehen“, erklärt eine LBM-Sprecherin auf Anfrage. Die aktuellen Vorschriften sähen auch keinen Ansatz für eine zusätzliche Absicherung gegen unbefugte Nutzung der Treppe vor: „Hier muss auf die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer, beziehungsweise Fußgänger gesetzt werden.“

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