Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel C-Klasse Rhein-Mittelhaardt: TSV Lingenfeld II ist bei der Mannschaftsgröße flexibel

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Die zweite Mannschaft der TSV Lingenfeld geht in der C-Klasse mit einer klaren Ausrichtung an den Start.

Diese lautet Spaß am Fußball, mannschaftlicher Zusammenhalt und ein offenes Angebot für alle, die Lust auf den Sport mitbringen. In der Tabelle steht das Team aktuell auf dem zehnten Platz, ein Ergebnis, mit dem die Verantwortlichen insgesamt einverstanden sind. „Mit der bisherigen Saison unserer zweiten Mannschaft sind wir grundlegend zufrieden“, sagt Spielleiter Tom Geier und verweist darauf, dass bei der TSV II nicht allein die Resultate im Vordergrund stehen.

Eine Besonderheit fällt direkt beim Blick auf die Tabelle auf: Hinter dem Mannschaftsnamen steht der Zusatz „flex“. Dahinter verbirgt sich eine Regelung des Verbands. „Die klassischen Neuner-Mannschaften wurden abgeschafft. Stattdessen gibt es nun die Möglichkeit, flexibel mit neun bis elf Spielern anzutreten“, erklärt Geier.

Lingenfelder Philosophie

Bis 48 Stunden vor dem Anpfiff kann die Mannschaftsstärke angepasst werden. Der Gegner tritt dann ebenfalls reduziert an, darf im Gegenzug jedoch mehr Auswechselspieler einsetzen. Ziel sei es, den Betrieb unter fairen Bedingungen aufrechtzuerhalten. In Lingenfeld passt dieses Modell gut zur Philosophie der zweiten Mannschaft.

Als großer Mehrspartenverein wolle die TSV möglichst vielen Sportbegeisterten die Möglichkeit geben, aktiv zu sein. „Unsere zweite Mannschaft ist ein Angebot für alle, bei denen der Spaß im Vordergrund steht“, so Geier. Entsprechend vielseitig setzt sich der Kader zusammen: Kicker aus den Alten Herren, Akteure aus der ersten Mannschaft und Freizeitfußballer bilden Woche für Woche ein gemischtes Team.

Mit HSV Lingenfeld

Auch über die Abteilungsgrenzen hinaus gibt es Bewegung: Immer häufiger stehen Handballer des HSV Lingenfeld gemeinsam mit den Fußballern auf dem Platz. „Die Stimmung im Training ist immer gut. Das Gemeinschaftsgefühl und der Spaß stehen klar im Mittelpunkt.“ Trotz dieser positiven Entwicklung arbeitet der Verein bereits an der Zukunft.

Für die kommende Saison sucht er einen Partner, um eine Spielgemeinschaft zu bilden. „Wir möchten den Spielbetrieb mit elf Mann garantieren und weiterhin Fußball in verschiedenen Leistungsklassen anbieten“, betont Geier. Auch die Trainerfrage ist bereits Thema. Mit Nicolai Bölke gibt es eine interne Lösung, die sich bereits bewährte.

„Ihm macht die Aufgabe Spaß. Allerdings wünscht er sich Unterstützung in einem Trainerteam, da er selbst noch aktiv auf dem Platz steht“, erklärt Geier. Sportlich wartet am kommenden Sonntag eine anspruchsvolle Aufgabe. Um 12.30 Uhr empfängt TSV Lingenfeld II die SG Limburgerhof II, die noch um die Meisterschaft kämpft. Die Rollen scheinen damit klar verteilt. Doch kampflos will sich Lingenfeld nicht geschlagen geben. „Wir freuen uns auf ein schönes Heimspiel gegen einen ambitionierten Gegner, dem wir mit leidenschaftlichem Kreisklassen-Fußball entgegentreten wollen“, sagt Geier.

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