Speyer Briefe an die Lokalredaktion:

Wenn man durch Speyer mit dem Rad unterwegs und ganz objektiv ist, stellt man fest, dass die Radwege nicht den Bestimmungen entsprechen (1,50 bis 1,60 Meter breit) – und diese gelten nicht erst in diesem Jahr. Aufgrund dessen müssten 60 bis 70 Prozent der blauen Radschilder (Gebotsschild) entfernt werden oder hätten gar nicht erst aufgestellt werden dürfen (Versicherungsschutz). Die Radwege, die der Norm entsprechen, werden in Speyer als Parkplätze oder dritte Fahrspur von Autofahrern benutzt, zum Beispiel in der Bahnhofstraße. Kann man da von Sicherheit auf dem Radweg sprechen? Die Behörden schauen auch noch zu, so gesehen an einem Morgen in der Bahnhofstraße, als der Radweg vor dem Ärztehaus/Bäckerei wieder mal mit Autos zugeparkt war und ein Fahrzeug des Ordnungsamtes, besetzt mit zwei Personen, tatenlos vorbei fuhr. Die billigste Art, diese egoistische Unart der Autofahrer abzuschaffen, wäre, zwei oder drei Abgrenzungsstangen wie in der Paul-Egell-Straße anzubringen. Des weiteren sollten die Radwege, die der Norm entsprechen, mit roter Farbe besser gekennzeichnet werden.Viele Streifen sind verblasst, und die weiße Linie fehlt oder war nie vorhanden. Des weiteren wäre eine bessere Kennzeichnung des Radweges an der Rheinbrücke wünschenswert, um Geisterfahrer aufzuhalten. Ein großer Richtungspfeil bei der Auffahrt mit Einbahnstraßenschild auf der Fahrbahn wäre auf jeden Fall besser als ein verdrehtes Verkehrsschild, das man nicht sieht. Auch hier würde so manche Kontrolle Abhilfe schaffen, meist an Sonn- und Feiertagen. Was die Überlegung für ein Fahrradparkhaus angeht, wäre auch ein Kombiparkhaus denkbar. Man müsste nur in vorhandenen Autoparkhäusern (Stadtmitte) zwei, drei oder vier Stellplätze freigeben und diese als Fahrradboxen abgrenzen. Meines Erachtens wäre das die billigste und für alle eine gute Lösung. So hätten Touristen die Möglichkeit, ihr Fahrrad gut und bewacht unterzustellen, um einen Stadtrundgang zu machen. Was das Fahrradhelm tragen angeht: Es besteht zwar in Deutschland keine Helmpflicht, es ist jedoch eine versicherungstechnische Frage, was auch sehr wichtig ist. Wenn man was zu schützen hat, sollte man den Helm aufsetzen. Außerdem fungiert man so für seine Kinder und Enkelkinder als Vorbild. (...) Wenn Herr Sonntag der Ansicht ist, jemand jammere auf hohem Niveau, wenn er nur 3 MBits/Sekunde Download erreicht (die erwähnten 6 MBits erhielt ich nie), dann hat er wahrscheinlich wenig Ahnung von diesem Metier oder seine Ansprüche an das Internet bewegen sich auf niedrigstem Niveau. Wer einigermaßen im Web unterwegs sein will, benötigt heute schon wesentliche höhere Datenraten – und das besonders, wenn man sein Fernsehprogramm gerne über „Entertain“ von der Deutschen Telekom empfangen möchte. Mir ist das Angebot von Kabel Deutschland (...) wohl bekannt, ich habe jedoch meine guten Gründe, meine ganzen Anwendungen auf die Deutsche Telekom zu bündeln, unter anderem um mich nicht zu verzetteln. Auch aus Wettbewerbsgründen sollte der zweite große Anbieter für jedermann zur Verfügung stehen – schon um eine Monopolbildung mit all ihren Nachteilen für den Nutzer zu verhindern. (...) Wiederum ereignete sich auf der sogenannten Vierwege-Kreuzung - der Verbindungsstraße Dudenhofen/ Schifferstadt und der Iggelheimer Chaussee – ein schwerer Unfall. Es gab dort auch schon Tote. Die Gefährlichkeit der Kreuzung ist seit langem bekannt. Dabei wäre es ganz einfach, mit einem Kreisel die unübersichtliche Gefahrenstelle zu entschärfen. In Frankreich haben sich diese Kreisverkehre schon seit Jahrzehnten bewährt und werden auch in Deutschland immer häufiger gebaut, um den Verkehr zu verlangsamen und die Übersichtlichkeit herzustellen. Mir ist die abwehrende Haltung des Landesbetriebs Mobilität (Straßenbauverwaltung) gegenüber solchen Kreisen bekannt. Die Verantwortlichen sollten wissen, dass man sich auch durch das Unterlassen dringend gebotener Maßnahmen strafbar machen kann. Moralisch sowieso. Die praktische Unbefahrbarkeit des Radwegs entlang der Kreisstraße Dudenhofen/Schifferstadt durch herausgewachsene Baumwurzeln ist ein anderes trauriges Kapitel des Nichthandelns der verantwortlichen Behörden.

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