Speyer Binsfeld: Mehr Schilf, weniger Parkraum

Rechts vom Binsfeldsee mit der Insel: Der Sonnensee ist an zwei von drei Dreieck-Seiten bebaut.
Rechts vom Binsfeldsee mit der Insel: Der Sonnensee ist an zwei von drei Dreieck-Seiten bebaut.

Die Stadt Speyer hat Veränderungen im Naherholungsgebiet Binsfeld angekündigt. Feuerwehr und Umweltamt haben dafür jetzt den Sonnensee in den Blick genommen. Die Verkehrsabteilung plant Verbesserungen der Parksituation.

„Bestandsaufnahme der Uferbereiche von der Wasserseite aus“: Das war laut Stadt der Auftrag für das Umweltamt, dessen Vertreter im Feuerwehrboot „chauffiert“ wurden. Ziel sei ein Maßnahmenplan. „Aus wasserwirtschaftlicher Sicht sind für Gewässer und seine Lebewesen zur Verbesserung der biologischen Wirksamkeit und der ökologischen Funktion möglichst flache naturnahe Erdböschungen mit einem langen Berührungsbereich zwischen Wasser und Land auszubilden“, betont die Verwaltung. Dafür werde standortgerechte Bepflanzung etwa mit Schilf und Röhricht benötigt. Sie könne Nährstoffe binden, die der Wasserqualität schaden.

„Die Uferlinie sollte dabei möglichst buchtenreich mit einer kleinteiligen Verzahnung von Wasser- und Landflächen ausgebildet werden, damit der ökologisch wichtige Berührungsbereich zwischen Wasser- und Landfläche möglichst lang wird“, gibt die Stadtverwaltung als Leitlinie für die weiteren Maßnahmen vor, die angegangen werden sollen, wenn die Bestandsaufnahme ausgewertet ist.

Änderungen beim Parken

Bereits erstellt ist ein Maßnahmenplan zur Verbesserung der Verkehrssituation im Binsfeld. Die Verwaltung will ihn in der gemeinsamen digitalen Sitzung von Bau- und Verkehrsausschuss am Mittwoch, 14. April, 17 Uhr, vorstellen. Es geht vor allem darum, die Parksituation zu ordnen und damit die Erreichbarkeit für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge zu erleichtern. Dafür werden laut Vorlage einzelne Parkboxen entfernt. Ein unbefestigter Parkstreifen soll ebenso wie der Streifen mit Parkverbot an der Zufahrt zum Lokal „Störtebeker“ mit Holzpollern abgesperrt werden. Hinter dem Lokal, am Weg zum Ostufer, ist eine neue Schranke geplant. Der städtische Binsfeld-Parkplatz soll größere Schilder mit dem Zusatz „gebührenpflichtig“ erhalten.