Speyer Bauprojekt St. Otto: Etappenziel erreicht

Mit Zeitkapsel auf der Baustelle: Stefanie Seiler und Oliver Hanneder.
Mit Zeitkapsel auf der Baustelle: Stefanie Seiler und Oliver Hanneder.

Die künftigen 42 Wohnungen der Stadt-Tochter Gewo Wohnen in der Kurt-Schumacher-Straße in Speyer-West nehmen Form an. Die Arbeiten sollen zwar noch bis zum Frühjahr 2026 andauern, aber es gab am Freitag schon einen Anlass zum Feiern.

Die Arbeiten für Wohnbebauung neben der katholischen Kirche St. Otto laufen laut Gewo-Geschäftsführer Oliver Hanneder reibungslos. „Alles nach Plan“, erklärt er. Das Richtfest ist für den 10. Oktober schon terminiert und soll den Abschluss der Arbeiten am Rohbau markieren, bevor der Innenausbau läuft. Am Freitag wurde nach Betonarbeiten über den künftigen Tiefgaragen Deckenfest mit Grundsteinlegung für das vergangenes Jahr gestartete 19-Millionen-Euro-Projekt gefeiert. In der neuen Decke wurde dabei eine Zeitkapsel einbetoniert.

Künftig werden nicht nur 42 Wohnungen angeboten, sondern auch 48 Stellplätze in der Tiefgarage, davon zwölf elektrifiziert. Obwohl die drei Häuser noch lange nicht fertig sind, verzeichnet die Gewo bereits große Nachfrage. „Aktuell haben wir rund 1800 Mietinteressenten“, berichtete Hanneder. Sie müssten sich jedes Jahr aufs Neue für die Kartei registrieren.

„Die Wohnungen eignen sich für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen“, sagte Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD), Aufsichtsratsvorsitzende des Bauträgers. Hanneder hob die Atmosphäre auch bei der Planung hervor: „Hier herrscht ein gutes Miteinander, nicht nur auf der Baustelle.“ Aus heutiger Sicht sollen die Wohnungen im Frühjahr 2026 fertig sein. Ein Teil des Ensembles werde als Gemeindesaal für die Pfarrei Pax Christi eingerichtet, deren altes Gemeindezentrum abgerissen wurde, um Platz für die Wohngebäude zu schaffen.

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