Speyer
Bahn prüft neue Güterzugtrasse nahe des Binsfelds
Eine davon führt an der Kurpfalzkaserne vorbei zum nördlichen Binsfeld über den Rhein, eine andere sieht den Streckenabschnitt Sanddüne Richtung Römerberg entweder über das Polygon-Gelände oder Dudenhofen vor.
Stadt beauftragt fachliche Beratung
„Zur sachgerechten Bewertung braucht es fachgerechte Unterstützung“, erklärt Robin Nolasco, städtischer Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Bauwesen, notwendige externe raumplanerische und juristische Begleitung. Das sieht der Bauausschuss auch so und hat die Einbeziehung des Ingenieurbüros FIRU aus Kaiserslautern und der Bonner Kanzlei Dolde Mayen und Partner einstimmig beschlossen. Gleichzeitig ist die Stadtverwaltung beauftragt, die Kostenteilung mit betroffenen Nachbarkommunen zu vereinbaren.
Dass eine Trasse durch Speyer führe, sei wahrscheinlich, sagt Nolasco. Die DB lege hohe Geschwindigkeit vor, berichtet er von der geplanten Entscheidung schon am Jahresanfang. Damit wolle sie bereits angekündigte Proteste gegen die Streckenführung auf der linken Rheinseite überholen. „Eventuell betroffene Pfälzer Kommunen sind im Vergleich mit denen aus Baden-Württemberg nicht gut informiert“, erklärt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) das Vorgehen der Stadt. „Wir wollen uns dem Ausbau des Güterverkehrs nicht entgegenstellen, streben aber eine gute Lösung für unsere Stadt an“, so die OB.