Heiraten in Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Abstimmen: Leserfotos zeigen unvergessliche Hochzeitsmomente aus Speyer

Große Emotionen: schöne Hochzeitsmomente.
Große Emotionen: schöne Hochzeitsmomente.

Flower-Power-Hochzeit und Kuss nach elf Jahren: Diese Geschichten lassen Herzen höher schlagen. Stimmen Sie für Ihren Lieblingsmoment ab und gewinnen Sie einen tollen Preis.

Moment Nummer 1: Kuss nach elf Jahren

„Unser Moment: ein Kuss, der elf Jahre auf sich warten ließ“, schreibt Viola Brestrich. Sie und ihr Mann Udo hatten sich demnach „schon einmal gefunden – und wieder verloren“. Elf Jahre später folgte demnach „dieses eine kleine Zeichen, das alles zurückbrachte“. Viola Brestrich betont: „In diesem Moment wussten wir beide: Dieses Mal ist es für immer.“ Geheiratet wurde am 6. Juni 2024 im Historischen Rathaus in Speyer. „Meine Töchter waren meine Trauzeuginnen, Udos Söhne seine Trauzeugen.“ Genau da sei beiden bewusst geworden, „wie besonders dieser Weg ist, den wir gegangen sind“. Ihr Chor „CHORiander“ aus Mußbach, den die früher auch in Speyer und Harthausen schon aktive Dirigentin leitet, habe das Paar mit einem eigens umgedichteten Lied überrascht. Das sei perfekt gewesen, der Hochzeitstanz weniger: „Zwischen kleinen Stolperern und viel Lachen war er vielleicht das ehrlichste Bild von uns: nicht perfekt, aber genau richtig.“

1: Hochzeitskuss von Viola und Udo Brestrich.
1: Hochzeitskuss von Viola und Udo Brestrich.

Moment Nummer 2: Erstes Date am Dom

Der besondere Hochzeitsmoment von Magda und Alfons Kräutter datiert von Januar 1993. „Für jeden von uns war es nicht die erste Ehe, was den Tag umso besonderer für uns und unsere 2x2 Töchter machte“, erzählt die Braut von damals. Der Ort spielte dabei eine große Rolle: Speyers bekanntestes Gebäude, der Dom. Er sei damals der Treffpunkt beim „ersten Date“ der beiden gewesen. „Wir haben uns dort ineinander und in diese schöne Stadt verliebt“, so Magda Kräutter. Damit es auch klappt mit der Hochzeit, habe er sie im Wissen um ihre Pinguin-Leidenschaft mit einer versprochenen Antarktis-Reise „erpresst“, erzählt sie schmunzelnd. Auch wenn es am Rhein keine Pinguine gibt, folgte der Umzug nach Speyer. „Wir fühlen uns immer noch sehr wohl hier“, betont sie. Und natürlich geht es für sie immer noch zum Dom.

2: Ringtausch von Magda und Alfons Kräutter.
2: Ringtausch von Magda und Alfons Kräutter.

Moment Nummer 3: Jawort in historischer Kulisse

Und nochmals die Kathedrale. Sie bildete für Verena und Andre Meringer die ganz besondere Kulisse, als für diese das große Fotoshooting am Tag ihrer standesamtlichen Hochzeit am 4. August 2016 in Speyer anstand. Es sei ein echtes „Highlight“ gewesen, so das nach zehn Jahren vor seiner „Rosenhochzeit“ stehende Paar. „Die Kombination aus historischer Kulisse, romantischer Atmosphäre und liebevoller Inszenierung macht diesen Ort für uns zu etwas ganz Einzigartigem. Man kann sich keine bessere historische Kulisse als den Kaiserdom, die alte Stadtmauer und das Heidentürmchen vorstellen, gerade wenn man in Speyer fest verwurzelt ist.“ Schon jetzt sei klar: Zum „Zehnjährigen“ würden die besonderen Fotos wieder herausgeholt.

3: Verena und Andre Meringer im Domgarten.
3: Verena und Andre Meringer im Domgarten.

Moment Nummer 4: Die Ruhe nach dem Sturm

„Dieser Tag war wie aus einem Märchen“, betonen Michael und Susi Hackl über ihre Hochzeit in Speyer. Dahinter schicken sie ein rotes Herz-Emoji. Sie haben sich wie so viele im Historischen Rathaus in Speyer das Jawort gegeben. Den ganz besonderen Moment, über den sie von diesem Tag voller Trubel und Freude berichten, hatten sie nur für sich: „Sehr bewegend war nach dem Ja-Wort im Standesamt der kurze Moment der Zweisamkeit im Hinterhof des Historischen Rathauses.“ Die beiden erinnern sich wie heute: „Das war, als die ganze Anspannung nachließ und wir nur bei uns waren.“

4: Besonders ruhiger Moment: Susi und Michael Hackl nach ihrer Hochzeit.
4: Besonders ruhiger Moment: Susi und Michael Hackl nach ihrer Hochzeit.

Moment Nummer 5: In den Hafen der Ehe geradelt

Und noch ein Paar, bei dem der Standort des Standesamts in der Domstadt eine besondere Rolle spielt: „Für uns war schnell klar, dass wir gerne standesamtlich im Historischen Rathaus heiraten möchten. Denn eine Hochzeit in Speyer hat ihren ganz eigenen Charme: Zwischen historischen Mauern und der imposanten Kulisse des Speyerer Doms wirkt selbst ein kurzer Moment plötzlich bedeutungsvoll“, betont Nina Kolbinger, die ihren Max am 16. Mai 2025 geheiratet hat. Er, der „Speyerer Bu“ und sie, die für die Liebe von Hessen in die Pfalz gezogen ist. Zusammen sind sie für Fotos in Hochzeitskleidung auch Speyer-gerecht über den Domplatz geradelt. „Vielleicht ist es die Mischung aus Geschichte, Atmosphäre und diesem einen besonderen Augenblick, der alles intensiver erscheinen lässt. So wird aus einem ,Ja’ nicht nur ein Versprechen, sondern ein kleiner Gänsehautmoment, der noch lange nachklingt“, sinniert Nina Kolbinger.

5: Mit Hochzeitsfahrrädern am Dom: Nina und Max Kolbinger.
5: Mit Hochzeitsfahrrädern am Dom: Nina und Max Kolbinger.

Moment Nummer 6: Die Flower-Power-Trauung

„Es war die Flower-Power-Zeit, und wir wollten auf keinen Fall mit Schleier und Schleppe heiraten wie fast alle damals. Meine Frau Gerdi hatte wegen des Hutes einen Riesenstress mit ihren Eltern, im kleinen Weingarten hat zuvor niemand so geheiratet“, erzählt Claus König aus Lingenfeld. „Gott sei Dank hat sie sich durchgesetzt“, sagt er über die Brautmode seiner Gerdi vor 51 Jahren. Dazu passte, dass bei der Trauung am Altar nicht nur „normale“ Kirchenlieder erklangen, sondern „Oh Happy Day“ – von den Edwin Hakins Singers vom Band. „Sie warteten vergeblich“, so König schmunzelnd über die Gäste, die danach vor der Kirche den tollen Chor in Empfang nehmen wollten. Freitagvormittag Standesamt, Freitagabend Polterabend in der Garage der Schwiegereltern, Samstag kirchliche Trauung – das sei damals der Ablauf gewesen.

6: Gerdi König mit Hut und Claus König.
6: Gerdi König mit Hut und Claus König.

Moment Nummer 7: Der kletternde Pfarrer

Für Petra und Karlheinz Birkle aus Schwegenheim war die eigene Hochzeit 1979 „doch mehr oder minder fremdbestimmt“. Deshalb hätten sie beschlossen, „die silberne Hochzeit nach unseren Wünschen zu feiern“. Das 25-Jährige im Jahr 2004 war ihr besonderer Hochzeitsmoment. Viele tolle Gäste, zwei Pfarrer und die Band „Grooving Church“ des eigenen Sohnes seien die Bestandteile eines „traumhaft schönen“ Gottesdienstes gewesen. Noch nie dagewesen in der Schwegenheimer Kirche: der Auftritt von Prediger Peter Busch als Schutzengel, der sich von der Empore abseilte. „Karlheinz in den Bergen beim Klettern, Petra als Handballerin im Einsatz und ich als Schutzengel immer dabei. Ganz schön viel Arbeit!“, so das Motto. Die Birkles erinnern sich an Gänsehautfeeling – wohl nicht nur – unter den Gästen.

7: Silberhochzeit von Petra und Karlheinz Birkle.
7: Silberhochzeit von Petra und Karlheinz Birkle.
7: Seelsorger Peter Busch seilt sich ab.
7: Seelsorger Peter Busch seilt sich ab.

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