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Donnerstag, 06. Dezember 2018 Drucken

Speyer

Speyer: Unfälle häufen sich auf B9-Autobahnauffahrt

von Anna Warczok

Unfall vom vergangenen Freitag: Ein Lkw ist auf der Autobahnauffahrt zur A 61 in Richtung Hockenheim umgekippt.

Unfall vom vergangenen Freitag: Ein Lkw ist auf der Autobahnauffahrt zur A 61 in Richtung Hockenheim umgekippt. ( Foto: Lenz)

Zweimal hat es innerhalb weniger Tage auf der Autobahnauffahrt von der B 9 Richtung Ludwigshafen auf die A 61 nach Hockenheim gekracht: Am Montag kam ein Lkw auf der Fahrbahn ins Schleudern, am Freitag kippte ein mit Autoteilen beladener Laster um (wir berichteten). Es waren nicht die einzigen Unfälle. Abgesehen von diesen beiden registrierte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) am gesamten Knotenpunkt B 9/A 61 in diesem Jahr bisher sechs Unfälle.

Die jüngsten beiden Lkw-Unfälle sind in diese Statistik noch nicht eingeflossen, teilte das LBM-Autobahnamt Montabaur, das für die Autobahnauffahrten am Knotenpunkt B 9/A 61 zuständig ist, auf RHEINPFALZ-Anfrage mit. Die sechs registrierten Unfälle beziehen sich sowohl auf die Rampe von der B 9 aus Norden kommend, als auch von Süden kommend auf die A 61 in Richtung Hockenheim. Je Rampe wurden drei Unfälle registriert.

Zu schnell unterwegs

In fünf dieser sechs Fälle seien die Fahrer zu schnell unterwegs gewesen, im sechsten Fall war eine schlecht gesicherte Ladung die Unfallursache, so der LBM. Lediglich bei einem der sechs Unfälle sei eine Person leicht verletzt worden.

Dabei handelte es sich um den 28-jährigen Fahrer eines Lkw, der am 13. April auf der Auffahrt Richtung Hockenheim umgekippt war. Auch dieser Fahrer war zu schnell unterwegs gewesen. Der Sattelschlepper hatte 25 Tonnen flüssige Kreide geladen, die nicht ausgetreten war. Dennoch dauerten die Bergungsarbeiten mehrere Stunden.

LBM: Keine Problemstelle

Ähnlich verhielt es sich beim Unfall am Freitag: Auch hier war ein Sattelschlepper in der Autobahnauffahrt umgekippt, weil er laut Polizei zu schnell unterwegs war. Wie berichtet, erlitt der Fahrer dabei schwere Verletzungen. Die Bergungsarbeiten wurden durch eine Hochspannungsleitung erschwert, die über der Unfallstelle verläuft. Sie machte den Einsatz eines Krans unmöglich.

Die Frage, ob die Autobahnauffahrt dem LBM aufgrund der Unfälle als Problemstelle bekannt sei, verneint dieser. Auch zeige die aktuelle Auswertung, dass nicht von einer sogenannten Unfallhäufungsstelle gesprochen werden könne.

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